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Basler Karger-Verlag kündigt 76 Jobs – Mitarbeiter hässig

Redaktion
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Basel,

Der Basler Traditionsverlag Karger streicht zwei Drittel der Stellen. Die Art und Weise, wie dies kommuniziert wurde, sorgt bei den Angestellten für Unmut.

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Beim Basler Karger-Verlag wurde 76 Stellen gestrichen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Basler Traditionsverlag Karger streicht 76 Stellen.
  • Der Kahlschlag erfolgt nach der Übernahme durch Oxford University Press.
  • Betroffene Mitarbeitende sprechen von einem «Massaker».

Nach der Übernahme durch Oxford University Press verlieren 76 Angestellte des Basler Traditionsverlags Karger ihren Job.

Die Kündigungen wurden per Ende März ausgesprochen, wie die «Basler Zeitung» schreibt. Begründet wird der Schritt mit einer strategischen Neuausrichtung, bestimmte Geschäftsbereiche sollen aufgegeben werden.

Bei den Mitarbeitenden sorgt der Kahlschlag für Unmut. Wie Betroffene gegenüber der Zeitung erläutern, hätte sich der Betrieb bloss 15 Minuten Zeit genommen, um die Kündigung zu erklären. «Es war ein Massaker.»

Erklärungen durch vorgefertigtes Skript

Offenbar ist das Unternehmen dabei kaum auf die einzelnen Personen eingegangen.

Wurdest du schon einmal gekündigt?

Die Verantwortlichen hätten ein vorgefertigtes Schreiben vorgelesen, eine Art Skript. Für zusätzliches Unverständnis sorgt auch die Art und Weise, wie sich die Verantwortlichen am Morgen der Kündigungen eingefunden hätten.

«Mit Kaffee und Gipfeli» seien sie zusammengesessen, so die Mitarbeitenden.

Betroffene: «Absolutes Minimum»

Am Tag der Kündigungen seien auch eine Psychologin sowie eine Gesundheitsplattform und Beratungsfirma verfügbar gewesen, deren Kontaktdaten vermittelt wurden. Die gekündigten Personen erhalten jeweils eine Abfindung.

Zudem will das Unternehmen Onlineworkshops zur beruflichen Neuorientierung sowie verlängerte Kündigungsfristen in ausgewählten Fällen anbieten.

Für Arbeitnehmende, die kurz vor der Pensionierung stehen, werden zusätzliche Beiträge an die Pensionskasse geleistet. Es sei «das absolute Minimum», so die Betroffenen.

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