Bildende Künstlerin Monika Dillier erhält den Basler Kunstpreis

Monika Dillier ist die vierte Preisträgerin des Basler Kunstpreises. Die Kunstkreditkommission Basel-Stadt hat ihr den mit 20'000 Franken dotierten Preis verliehen.

Dillier werde als Künstlerin gewürdigt, die seit Jahrzehnten zeichnerisch-malerisch sowie installativ eine eigenständige Arbeit verfolge, teilte das Basler Präsidialdepartement mit.
Die 1947 geborene Dillier lebt seit Jahrzehnten in Basel. Ihre Werke umfassen Malerei, Zeichnung sowie installative und performative Arbeiten. Ein wiederkehrendes Thema ist dabei die Auseinandersetzung mit Körperlichkeit, wie es weiter heisst.
Dillier war zudem Mitinitiantin feministischer Projekte wie dem «Ersten Manifest grosser und angesehener Künstlerinnen» aus dem Jahr 1998, das Frauen im Kunstbetrieb zu mehr Selbstbewusstsein aufrief.
«Im individuellen Schaffen wie auch in der kollaborativen Praxis vermittelt Monika Dilliers bildnerisches Werk ihr feministisches Anliegen und ihr kulturgeschichtliches Interesse», heisst es in der Begründung der Jury.
Die öffentliche Preisverleihung findet am 24. September in der Kunsthalle Basel statt.
Der Preis wird gemäss Mitteilung in unregelmässigen Abständen für ein langjähriges und qualitativ hochstehendes Schaffen verliehen. Es ist die erste Vergabe seit fünf Jahren. Zuletzt wurde der Preis 2021 an den Videokünstler René Pulfer vergeben.





