Birsig-Parkplatz in Basel: Rote Köpfe wegen Uber Eats!

Essen kann man sich bequem vom Handy aus nach Hause liefern lassen. Auf dem Birsig-Parkplatz in Basel stören sich Gastro-Betriebe jedoch am Liefer-Personal.

Das Wichtigste in Kürze
- Abends steigt das Bestellaufkommen auf Lieferplattformen wie Uber Eats.
- Entsprechend wartet das Lieferpersonal zahlreich vor verschiedenen Lokalitäten.
- Auf dem Birsig-Parkplatz in Basel stören sich daran Nachbar-Betriebe.
- Deren Gäste würden durch Lärm und Gestank gestört.
Die Digitalisierung schreitet voran und macht es immer einfacher, bequem von zuhause aus Essen in die eigenen vier Wände liefern zu lassen. Das Angebot scheint rege genutzt zu werden.
Auf dem Birsig-Parkplatz in Basel sind aber nicht alle über diesen Trend erfreut. So zeigen sich gegenüber «TeleBasel» zwei Lokalitäten gar nicht erfreut über die Präsenz von Uber-Eats-Fahrern.
Situation «nicht sehr einladend»
Diese stünden teils lange Zeit unter anderem vor dem benachbarten KFC. Es sei «nicht sehr einladend» und man sehe viele Leute, die man nicht sehen wolle, sagt Peter Senn, Berater der «Old Shades Bar».

Gianni Plozza von der «Hostaria» berichtet, dass Kuriere rauchen und ihre Fahrzeuge laufen lassen würden. Dies würden die Gäste direkt daneben auf der Terrasse mitbekommen.
Vonseiten der Polizei wird sich ein härteres Vorgehen gewünscht. «Die Fahrer sollten sich mal vor die Brust genommen und ihnen gesagt werden, dass es so nicht geht», sagt Plozza.
Gegenüber «TeleBasel» betont der Leiter der KFC-Filiale, er mache die Kuriere immer wieder darauf aufmerksam, nicht zu lange draussen herumzustehen. Eine Stellungnahme zu dem Sachverhalt von Uber Eats gibt es nicht.
Politikerin fordert Kanton zum Handeln auf
Basta-Grossrätin Brigitta Gerber kann die Beschwerden der Gastronomen verstehen. Sie sagt dem Lokalsender: «Der Kanton muss hier klar den Lead übernehmen und sagen, dass die Delivery-Dienste an einem Ort sind, der für alle erträglich ist.»
Das Bau- und Verkehrsdepartement sagt, dass es aktuell für Restaurants keine Pflicht gebe, etwa eine Wartezone für Lieferdienste bereitzustellen.





