Wasserbezug: Baselbieter Gemeinden halten an Einschränkungen fest

Keystone-SDA Regional
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Sissach,

Die drei Baselbieter Gemeinden Gelterkinden, Ormalingen und Rothenfluh halten an den Einschränkungen beim Wasserbezug fest. Zwar haben die Verbote und die frühzeitige Freibad-Schliessung Effekte gezeigt, doch die Reserven sind nach wie vor gering.

In der Baselbieter Gemeinde Gelterkinden ist es aufgrund der Wasserknappheit nach wie vor verboten, Pools aufzufüllen. Zudem schloss das öffentliche Freibad früher. (Symbolbild)
In der Baselbieter Gemeinde Gelterkinden ist es aufgrund der Wasserknappheit nach wie vor verboten, Pools aufzufüllen. Zudem schloss das öffentliche Freibad früher. (Symbolbild) - KEYSTONE/APA/APA/HANS KLAUS TECHT

Dies teilte die Gemeindeverwaltung von Gelterkinden am Freitag auf ihrer Website mit. Der Trinkwasserverbrauch hat sich anfangs September zwischen 1100 und 1200 Kubikmeter pro Tag eingependelt. Die Freibadschliessung ab 31. August brachte Einsparungen von rund 50 Kubikmetern pro Tag, wie es im Communiqué heisst.

Aufgrund der wenigen Niederschläge ist die Quellschüttung weiterhin gering. Sie beträgt 250 Kubikmeter Wasser pro Tag.

Zum Vergleich: Vor einem Jahr konnte die Gemeinde 1149 Kubikmeter Wasser aus den Quellen beziehen. Zudem zeigt der Pegelstand im Grundwasser wieder eine «leicht sinkende Tendenz», wie es weiter heisst.

Bewässerungs- und Autowaschverbot weiterhin gültig

Somit gelten nach wie vor die Einschränkungen vom 21. August. Seither ist es in den drei Gemeinden für Privatpersonen verboten, Grünflächen mit Trinkwasser zu bewässern, Fahrzeuge zu waschen, Schwimmbecken zu befüllen und Balkone, Hausplätze und Fassaden mit Wasser zu reinigen.

Zudem ist der Betrieb von öffentlichen Autowaschanlagen untersagt. Wer sich nicht daran hält, kann eine Busse kassieren. Gelterkinden gab letzten Monat auch die vorzeitige Schliessung des Gartenbad per bekannt. Das Hallenbad bleibt weiterhin geöffnet.

Auch andere Gemeinden des Oberbaselbiets haben im Sommer die Trockenheit zu spüren bekommen. So verboten etwa Bennwil, Diegten und Eptingen Mitte August das Bewässern von Rasenfächen, Autoreinigungen und Pool-Befüllungen. Eptingen und Diegten ordneten zudem an, nicht dringliche Bauarbeiten mit hohem Wasserverbrauch einzustellen.

Kommentare

User #2143 (nicht angemeldet)

Übrigens die Rothenflüher Quellen gehören ausschliesslich der Gemeinde Gelterkinden.

User #3422 (nicht angemeldet)

Mann kann natürlich immer diese 10Mil Abstimmung in die Runde werfen. Nur, die Trinkwasserversorgung wurde nie, auch bei geringerer Befölkerungsdichte, vom Bürger richtig wargenommen. Es kommt ja immer aus dem Hahn, genügend und sieht klar aus. Und wehe es wurde der Preis mal um 10/20 Rappen erhöht. Für 1000Liter, war und ist die Emphörung enorm. Also 1000Liter für ~ Fr. 0.9 - Fr. 3.00. Und wenn dann in Restaurats für Hanenwasser Fr.5 - Fr. 10 velangt wird ist das Geschrei noch höher. Also dem Trinkwasser und deren Beschaffung wurde und wird viel zuwenig Respekt gezollt.

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