BLKB bestellt neue Führungsspitze nach Übergangsphase

Keystone-SDA
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Liestal,

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat ihre Führungsspitze neu bestellt. Der Bankrat ernannte Alexandra Scriba per 1. Mai 2026 zur neuen CEO, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Sie folgt auf Christoph Schär, der die Bank seit dem 1. August 2025 interimistisch geleitet hatte.

Christoph Schär
Christoph Schär leitet die BLKB interimistisch. - BLKB

Parallel dazu wurde auch das Präsidium des Bankrats neu besetzt. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft wählte Thomas Aegerter per 1. Juli 2026 zum neuen Präsidenten. Er übernimmt das Amt von Thomas Bauer, der den Bankrat seit dem 1. September 2025 ad interim geführt hatte.

Scriba stösst von der Zürcher Kantonalbank zur BLKB. Die 48-jährige Schweizerin war bei der ZKB in verschiedenen Führungsfunktionen tätig, zuletzt seit 2023 als Leiterin Institutional Clients & Multinationals. Zuvor verantwortete sie von 2019 bis 2023 den Bereich Directbanking.

Mit Scriba gewinne die BLKB eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit ausgewiesenem Leistungsausweis, wird Interimspräsident Thomas Bauer in der Mitteilung zitiert. Sie bringe beste Voraussetzungen mit, um die Bank weiterzuentwickeln und in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Gleichzeitig dankte er Christoph Schär für seinen Einsatz. Dieser soll nach einer kurzen Übergangsphase ab Sommer 2026 wieder seine frühere Funktion als Leiter Technologie und Corporate Services übernehmen.

Der 55-Jährige Aegerter wiederum bringe langjährige Erfahrung in der Bankenführung mit, die er unter anderem bei der UBS in verschiedenen leitenden Funktionen im Personal Banking gesammelt habe. Derzeit sei er als Berater tätig und sei Vorstandsmitglied der Handelskammer beider Basel. Er sei zudem Gemeinderat in seinem Wohnort Ettingen.

Mit den Ernennungen werden die seit 2025 im Nachgang des Radicant-Debakels bestehenden Übergangslösungen an der Spitze der BLKB beendet. Die Bank erhält damit wieder eine ordentliche Führung sowohl auf operativer Ebene als auch im strategischen Aufsichtsgremium.

Die Basellandschaftliche Kantonalbank hatte im Sommer 2025 im Zusammenhang mit der Digitalbank-Tochter Radicant Abschreibungen in der Höhe von rund 105 Millionen Franken vornehmen müssen. BLKB-CEO John Häfelfinger und Bankratspräsident Thomas Schneider nahmen in der Folge ihren Hut.

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