Basel: Ämter ziehen ab November ins Provisorium

Ab dem 2. November 2026 empfangen Pass-, Einwohner- und Migrationsamt in Basel ihre Kundschaft an der Schwarzwaldallee. Der Spiegelhof wird saniert.

Die Schalter des Bevölkerungsamtes und des Migrationsamtes Basel-Stadt befinden sich ab November 2026 in einem Provisorium an der Schwarzwaldallee gegenüber dem Badischen Bahnhof. Grund dafür sind die geplanten Umbauarbeiten am heutigen Standort im Spiegelhof. Gleichzeitig haben die Bevölkerungsdienste ihr digitales Angebot in den vergangenen Monaten gezielt erweitert.
Ab dem 2. November 2026 empfangen das Passamt, das Einwohneramt, das Migrationsamt sowie Finanzen und Inkasso des Kantons Basel-Stadt ihre Kundschaft vorübergehend an einem provisorischen Standort an der Schwarzwaldallee gegenüber dem Badischen Bahnhof. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert.
Der Zugangsweg von der Schwarzwaldallee aus ist ausgeschildert und führt links an der Sekundarschule Rosental vorbei ins Provisorium im Erdgeschoss des Gebäudes 1008 auf dem Areal Rosental Mitte. An den Schaltern im Erdgeschoss können sämtliche Dienstleistungen wie bisher in Anspruch genommen werden, beispielsweise die Erfassung biometrischer Daten für Ausweisdokumente, Dienstleistungen des Fundbüros oder die Begrüssungsgespräche im Kanton Basel-Stadt.
Das barrierefreie Provisorium ersetzt vorübergehend den Spiegelhof, dessen Sanierung in eine nächste Phase geht. Die Rückkehr in die neu sanierten Räumlichkeiten im Spiegelhof ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Nicht vom Umzug betroffen sind das Zivilstandsamt, die Abteilung Recht und Aufsicht mit den Namensänderungen und die Stabsabteilung Bevölkerungsamt.
Sie bleiben an ihrem heutigen Standort an der Rittergasse.


Dienstleistungen zunehmend auch digital verfügbar
Parallel zum bevorstehenden Umzug hat der Kanton Basel-Stadt die digitalen Bevölkerungsdienste in den letzten Monaten gezielt weiter ausgebaut. Zahlreiche Dienstleistungen können Kundinnen und Kunden auf der Webseite des Kantons oder im kantonalen ePortal bereits unabhängig von Öffnungszeiten und bequem von zuhause aus nutzen.
Mit den neuen digitalen Prozessen steigt die Benutzerfreundlichkeit der kantonalen Dienstleistungen, und die Wartezeiten für die Kundinnen und Kunden können reduziert werden.
Ein Beispiel für diese erfolgreiche Digitalisierung ist die Anmeldung im Kanton Basel-Stadt: Neu gibt die zuziehende Person ihre Daten im Online-Anmeldeformular ein, lädt die benötigten Dokumente hoch und bezahlt direkt online. Ist ein Termin vor Ort nötig, ist dieser online buchbar und die Wartezeit am Schalter entfällt.
Nachhaltig und kostenbewusst
Der Ausbaustandard des Provisoriums im Rosental ist bewusst einfach gewählt, sowohl im Sinne der Nachhaltigkeit als auch um die Kosten tief zu halten. So wurden Akustikpanels aus dem alten Spiegelhof wiederverwendet und das Naturholz für die provisorischen Kabinen und Schalter kann nach der temporären Nutzung weiterverwertet werden. Viele Mitarbeitende des Justiz- und Sicherheitsdepartements arbeiten bereits heute am provisorischen Standort auf dem Areal Rosental Mitte gegenüber dem Badischen Bahnhof.






