Basel unterstützt Nothilfe im Niger und Geisterbahn

Der Regierungsrat spricht 40’000 Franken für Nothilfe im Niger sowie 30’000 Franken für die Restaurierung der historischen Wiener Prater Geisterbahn.

Wie die Stadt Basel mitteilt, hat der Regierungsrat der Stiftung Swissaid für die Nothilfe für Betroffene der Dürre und Überschwemmungen im Niger einen Beitrag aus dem Swisslos-Fonds in Höhe von 40'000 Franken bewilligt. Swissaid leistet dringende Nothilfe für 2000 von Hunger bedrohte Familien im Niger, die infolge von Dürre und Überschwemmungen ihre Ernten verloren haben.
Durch die Verteilung von Lebensmittelpaketen und Saatgut werden akute Versorgungslücken geschlossen, die Ernährung gesichert und die nächste Anbausaison ermöglicht.
Erhalt der historischen Wiener Prater Geisterbahn
Weiter hat der Regierungsrat dem Förderverein «Rettung und Erhalt der Original Wiener Prater Geisterbahn Basel» an dessen Restaurierungsarbeiten, welche bis zur Herbstmesse 2026 abgeschlossen werden, einen Beitrag in Höhe von 30'000 Franken bewilligt. Die beliebte Geisterbahn von 1935 besteht noch fast vollständig aus Originalteilen.
Sie gastierte seit den 1950er-Jahren an der Basler Herbstmesse. Ihr arbeitsaufwendiger Auf- und Abbau und Betrieb können seit vielen Jahren nicht mehr profitabel geleistet werden. So wurde die Bahn nach längerer Pause 2024 von einem Förderverein erworben und dank ehrenamtlichem Einsatz wieder zum Leben erweckt.
Nun stehen die Reparatur und Erneuerung von Elektrifizierung, Stoffen, «Geistern» und «Erscheinungen» an. Die Bahn bietet nostalgische Unterhaltung für Jung und Alt und verdankt ihr Fortleben einzig den vielen engagierten Freiwilligen und Fachleuten.
Weitere Projekte, für die der Regierungsrat Gelder bewilligt hat, können auf der Webseite der Stadt Basel aufgeschaltet werden.



