Fünfter Sieg in Serie: EHC Basel gewinnt gegen Winterthur

Trotz vieler Ausfälle kämpfte sich Basel nach 0:2 zurück, erzielte spät den Ausgleich und gewann dank Stukels Treffer in der Overtime mit 3:2 gegen Winterthur.

Wie der EHC Basel mitteilt, kämpft sich das weiterhin von vielen Ausfällen geplagte Basler Team von einem Zwei-Tore-Rückstand zurück in die Verlängerung, in der Jakob Stukel mit seinem Tor den fünften Sieg in Folge sichert.
Nun gilt es, die Energie der letzten beiden Drittel mit ins Derby gegen den EHC Olten am kommenden Dienstag, 2. Dezember 2025, um 19:45 Uhr in der St. Jakob-Arena zu nehmen.
Leader übernehmen Verantwortung
Mit den normalerweise in der Stammformation agierenden Rouiller, Zubler, Liniger, Bircher, Rossi, Huber, Kummer und nun auch Aeschbach fehlen dem EHC Basel fast zwei Linien. Dass es dem Team trotzdem gelang, sich mit einer Siegesserie über den Strich zu kämpfen, liegt unter anderem an den Leadern, welche es schaffen, voranzugehen und die sogenannten B-Lizenz-Spieler einwandfrei zu integrieren.
Insbesondere zu erwähnen ist dabei Captain Brett Supinski, der heute als Center mit über 23 Minuten – notabene als Stürmer – die meiste Eiszeit hatte und seine Mannschaft immer wieder antrieb.
Auch der zweite ausländische Verstärkungsspieler, Jakob Stukel, findet immer wie mehr zu seiner Form des letzten Jahres und schiesst die wichtigen Tore. Und wie sich die „Aushilfen” Haefliger, Serkins und Schläpfer für das Team zerreissen, ist wunderbar.
Basel kommt schwer in die Partie
Noch am vergangenen Dienstag musste das Auswärtsspiel in Weinfelden gegen den HC Thurgau mangels gesunder Spieler abgesagt werden. Nach dem ersten Drittel des heutigen 6-Punkte-Spiels gegen Winterthur hatten die Zuschauer den Eindruck, dass noch nicht alle Spieler fit sind.
Winterthur machte zu Beginn den besseren Eindruck und ging nach einer Druckphase durch Ortenszky verdient in Führung. Basel versuchte zwar zu reagieren, agierte im Angriffsdrittel jedoch zu ungenau bei Zuspielen in die gefährliche Zone. Passend dazu fiel 52 Sekunden vor der ersten Pause das unglückliche Gegentor. Antenen gelang via Schlittschuh von Henauer das zweite Tor für die Gäste.
Zu wenig Torausbeute im Mittelabschnitt
Ab dem zweiten Drittel schafften es die Basler glücklicherweise, den Schalter umzulegen. Der Druck auf das Tor von Brodecky wurde immer grösser. In der 25. Minute war es schliesslich so weit.
Stukel setzte sich gegen mehrere Verteidiger durch und liess schliesslich auch den Winti-Goalie aussteigen. Basel spielte weiter auf ein Tor und hatte durch Schläpfer und Aeschlimann zwei Pfostenschüsse zu beklagen.
Nun schien für Winterthurs Headcoach Markus Studer der richtige Zeitpunkt gekommen zu sein, ein Timeout zu nehmen. Dieses brachte jedoch höchstens eine Verschnaufpause für seine Mannschaft, denn Basel spielte weiter druckvoll nach vorne, schaffte es im zweiten Drittel jedoch nicht mehr, Brodecky zu bezwingen.
Stukel erzielt Siegtreffer in der Verlängerung
Basel machte im Schlussdrittel weiter Druck, musste sich nun jedoch gegen eine massivere Abwehr durchsetzen und darauf achten, nicht in einen Konter zu laufen. In der 42. Minute verhinderte Henauer ein Gegentor. In der 56. Minute fiel endlich der verdiente Ausgleich. Supinski spielte in die Mitte, wo Topscorer Molin den Puck ins eigene Tor ablenkte.
Dieses Mal war das Glück auf Basler Seite. In diesem fairen Spiel, in dem es in der regulären Spielzeit nur je eine Zweiminutenstrafe gab, fällt Madsen Supinski, was eine Zweiminutenstrafe für den Winterthurer bedeutete. Nur 16 Sekunden später schoss Stukel mit seinem zweiten Treffer des Abends seine Mannschaft in Überzahl zum Sieg.





