Totalsperre im Laufental erfolgreich gemeistert

Nau.ch Lokal
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Laufental,

Laufen zieht nach der Totalsperre der Bahnlinie im Laufental eine positive Bilanz. Ersatzverkehr, Koordination und die Bevölkerung trugen zum Erfolg bei.

Ein Geschäftshaus in der historischen Altstadt am Obertor in Laufen.
Ein Geschäftshaus in der historischen Altstadt am Obertor in Laufen. - Nau.ch / Werner Rolli

Wie die Stadt Laufen berichtet, ist die Totalsperre der Bahnlinie im Laufental abgeschlossen. Für viele Menschen in der Region brachte diese Zeit Umstellungen, neue Wege und zusätzliche Planung mit sich. Gleichzeitig hat sich eindrücklich gezeigt, wie stark das Laufental ist, wenn sie gemeinsam handeln.

Im Auftrag der Gemeinden hat sich die Stadt Laufen früh und konsequent dafür eingesetzt, dass ein leistungsfähiger Ersatzverkehr bereitsteht. Mit rund 400 Busfahrten pro Tag sowie zusätzlichen Lotsen an zentralen Verkehrspunkten konnten tragfähige Grundlagen geschaffen werden, damit der Alltag auch während der Totalsperre funktionierte.

Parallel dazu übernahm die Stadt eine aktive Führungs- und Koordinationsrolle in der Kommunikation. Mit einer positiven, verständlichen und gut sichtbaren Kampagne lenkte sie den Fokus gezielt auf den Ersatzverkehr und die flankierenden Massnahmen. Die Botschaften waren klar strukturiert, wieder erkennbar und wurden von der Bevölkerung breit wahrgenommen.

Ruhiger Verkehr trotz Totalsperre

Diese Kombination aus Organisation und Kommunikation zeigte Wirkung. Trotz anfänglicher Befürchtungen blieb der Verkehr insgesamt ruhig, die Staus waren meist nicht länger als im Normalbetrieb.

Viele wichen bewusst auf Velo, Roller oder andere Alternativen aus. Gleichzeitig entwickelte der Ersatzverkehr eine eigene Dynamik: Manche nutzten den Doppelstöcker ganz gezielt – einfach, um dieses besondere Erlebnis einmal selbst zu erfahren.

Die Totalsperre wurde so für viele nicht nur zur Umstellung, sondern auch zu einer neuen Erfahrung im regionalen Alltag.

Erfahrungen als Basis für kommende Aufgaben

Mit dem Ende der Totalsperre endet der gemeinsamer Weg nicht. Die gewonnen Erfahrungen bilden eine wertvolle Grundlage für kommende Aufgaben.

Die Stadt bringt sich weiterhin aktiv in die Gestaltung der regionalen Entwicklung ein, pflegt den Austausch mit Gemeinden, Partnern und Initiativen und leistet ihren Beitrag, damit sich das Laufental als Lebens- und Wirtschaftsraum nachhaltig weiterentwickelt.

Die Totalsperre hat gezeigt, was möglich ist, wenn eine Region zusammensteht. Gemeinsam gehen sie diesen Weg weiter.

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