Baselland

    Gesamte Fraktionsleitung der SVP Baselland nach Streit abgesetzt

    Redaktion
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    Liestal,

    Nach öffentlichen Auseinandersetzungen wurde am Donnerstagmorgen an einer Sitzung die gesamte Fraktionsleitung der SVP Baselland abgesetzt.

    peter riebli
    Der Fraktionspräsident der Baselbieter SVP, Peter Riebli. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Donnerstag wurde die gesamte Fraktionsleitung der SVP Baselland abgesetzt.
    • Vorausgegangen war ein interner Streit um die Wahl eines neues Kantonalpräsidenten.
    • Das abgesetzte Trio schiesst gegen den jetzigen Parteipräsidenten.

    In der Baselbieter SVP brodelt es gewaltig: Am Donnerstagmorgen wurde an einer Sitzung die gesamte Fraktionsleitung abgesetzt. Vorausgegangen waren öffentliche Auseinandersetzungen um die Wahl eines neuen Kantonalpräsidenten. Dies berichtet die «Basler Zeitung».

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    Sowohl Fraktionspräsident Peter Riebli, als auch Vizepräsident Andi Trüssel, sowie Vizepräsidentin Caroline Mall müssen den Hut nehmen. Ad Interim soll Landrat Reto Tschudin das Fraktionspräsidium übernehmen.

    Die Fraktion schreibt zur Absetzung in einer Medienmitteilung: «Eine Mehrheit hat mit der bestehenden personellen Konstellation keine zukunftsorientierte Lösungsvariante mehr gesehen.»

    Abgesetztes Trio macht Präsidentschaftskandidat verantwortlich

    Für ihre Absetzung macht das Trio Johannes Suter verantwortlich, der Ende April fürs Parteipräsidium kandidiert. Seine Unterstützer sollen die Absetzung an einer hitzigen Fraktionssitzung am Donnerstagmorgen durchgebracht haben. Dies schreiben die drei in einem gemeinsamen Communiqué.

    «Das Klima in der Fraktion war zuletzt angespannt», heisst es weiter. «Zuletzt wurden Aufgaben zwischen Partei- und Fraktionsleitung zunehmend vermischt. Dies hat sein Übriges getan.»

    Auch der jetzige Parteipräsident Dominik Straumann bekommt sein Fett weg: Ihm wird vorgeworfen, verdiente Parteimitlieder in der Öffentlichkeit desavouiert zu haben. Zudem wird Straumann im Communiqué als «unrühmlich» und «parteischädigend» bezeichnet.

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