Reigoldswil: Bauarbeiten im Unterbiel bis Spätsommer 2023

    Nau.ch Lokal
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    Liestal,

    Wie die Gemeinde Reigoldswil mitteilt, sollen die Bauarbeiten zur Sanierung der Kantonstrasse und für den Hochwasserschutz im Spätsommer 2023 enden.

    Blick von der Jurahöhe mit der Wasserfallen-Gondelbahn in Reigoldswil.
    Blick von der Jurahöhe mit der Wasserfallen-Gondelbahn in Reigoldswil. - Nau.ch / Werner Rolli

    Seit Herbst 2020 laufen nun schon in der Gemeinde Reigoldswil die Bauarbeiten für die Erneuerung und den Ausbau der Kantonsstrasse im Unterbiel, der Gewässerkorrektion der Hinteren Frenke sowie der Ersatz des AIB Abwasserkanals.

    Die Bauarbeiten für den Hochwasserschutz sind weit fortgeschritten, und die sogenannten Instream-Massnahmen (Totholz Verbauungen) im Bachbett wurden zwischen Unterbiel und Seewenstrassenbrücke bereits realisiert.

    Bei Niederwasser schlängelt sich das Wasser wie ein natürliches Gerinne zwischen den Mauern, das wirkt sich positiv auf die Lebewesen im und am Gewässer aus.

    Weitere ökologische Massnahmen wie Wurzelstöcke und Weidenfaschinen werten die Bachsohle der Hintere Frenke zusätzlich auf. Unterhalb der Unterbielbrücke sind alle Hochwasserschutzmassnahmen vollständig abgeschlossen.

    Erste Pflanzen gesetzt

    Die Erstellung der Natursteinmauer ist ebenfalls weit fortgeschritten und die ersten Begrünungen und Gartenarbeiten konnten schon durch die Gärtner ausgeführt werden. Die weiteren Gartenarbeiten werden dann im Herbst 2022 fortgesetzt, das Wetter ist für Bepflanzungen nun im Sommer 2022 nicht mehr geeignet.

    Strassenseitig ist bereits ein Abschnitt der Betonmauer ausgeführt worden, und im unteren Bereich konnten auch schon Belagsarbeiten gemacht werden. Zwischen der Seewenstrassebrücke und der Weberbrücke wurde das Geländer ebenfalls montiert. So werden sich die Strasse und die Hintere Frenke nach den Bauarbeiten bis zum Dorfplatz in Zukunft präsentieren.

    Trotz der guten Fortschritte sind die Bauarbeiten gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan circa drei Monate im Verzug. Die Arbeiten an der Seewenstrassenbrücke und beim Durchlass Wolbächli haben länger gedauert als vorgesehen.

    Einzelne Bauarbeiten konnten jedoch auch vorgezogen werden. Durch diesen Verzug ist es aus heutiger Sicht wahrscheinlich, dass sich das Ende der Bauarbeiten in den Spätsommer 2023 verschieben wird.

    Der Kostenrahmen wurde eingehalten

    Erfreulicherweise darf die Gemeinde auch mitteilen, dass der vorgegebene Kostenrahmen trotz der aktuellen Teuerungen eingehalten werden kann.

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