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    Muttenz: 4:1 gegen Thalwil – Muttenz überspringt erste Cup-Hürde

    SV Muttenz
    SV Muttenz

    Muttenz,

    Der SV Muttenz hat in Muttenz BL die erste Runde der Schweizercup-Qualifikation gegen den FC Thalwil mit 4:1 gewonnen. Die zweite Runde folgt im März 2027.

    Muttenz
    Corner eines Fussballfeldes (Symbolbild) - Nau.ch

    Dank einem verdienten 4:1-Heimsieg gegen den FC Thalwil überstand der SV Muttenz die 1. Runde der Schweizercup-Qualifikation. Deshalb winkt im nun die grosse Chance sich endlich wieder einmal für den Schweizercup zu qualifizieren.

    Dafür benötigt er allerdings in der 2. Runde, die im März 2027 ausgetragen wird, einen weiteren Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Peter Schädler rief eine sehr gute Leistung ab. Vor allem was die Balance zwischen Offen- und Defensive betraf, steigerte sie sich im Vergleich zur Partie in Thun deutlich.

    In der ersten Halbzeit bestimmten die Einheimischen Spiel und Tempo, während sich die Zürcher abwartend verhielten und sich in ihre Hälfte zurückzogen. Was den Hausherren vorerst abging, war jedoch die nötige Durchschlagskraft im Angriff. Möglichkeiten waren zwar durchaus vorhanden, Auron Vranovci scheiterte aber aus spitzem Winkel an Schlussmann Noel Baumann, Joris Freyenmuth zielte zu unpräzis, und als Sebastijan Miljanovic für einen Moment freie Bahn hatte, agierte er zu zögerlich, sodass ihn ein Verteidiger noch abdrängen konnte. Weil sich nach der Pause auch die Gäste vermehrt am Spiel beteiligten, verlief die Begegnung nun einiges animierter.

    Der eingewechselte Steven Bonsu strahlte auf Grund seiner Schnelligkeit und Physis Gefahr aus. Trotzdem stand die Muttenzer Abwehr um das hervorragend harmonierende Innenverteidiger Duo Till Estermann und Yanick Schweizer weiterhin sicher. Aber auch mit ihren Angriffen nach vorne wussten die Gastgeber zu gefallen.

    In der 63. Minute zog Kasim Kirilmaz nach innen und brachte seine Farben mit einem tückischen Aufsetzer in Führung. Vier Zeigerumdrehungen später verhinderte Steven Oberle mit einer Glanzparade den Ausgleich. Der auffälligste Thalwiler Denis Haliti chippte den Ball in den Muttenzer Sechzehner, wo ihn Flynn Kopp mit dem Kopf verlängerte.

    Oberle war jedoch zur Stelle und lenkte das Leder über den Querbalken. Den zweiten Muttenzer Treffer markierte Miljanovic mit einem Alleingang. Er zog von der Mittellinie los, dribbelte im Strafraum Adriano Sodano aus und schloss entschlossen erfolgreich ab.

    Die endgültige Entscheidung verpasste der Muttenzer Angreifer, als er nach einem feinen Pass von Estermann zu eigensinnig agierte und in der Mitte den völlig freistehenden, einschussbereiten Emmanuel Makia übersah. Dies rächte sich 60 Sekunden später, denn Haliti zirkelte einen Corner auf den vorderen Pfosten, und die folgende Kopfballverlängerung beförderte der aufgerückte Sodano aus kurzer Distanz ins Netz. Trotz dieses Anschlusstores geriet aber der Muttenzer Sieg nicht mehr in Gefahr.

    Im Gegenteil: Der eingewechselte Nicola Suter leistete die magistrale Vorarbeit für die Vorentscheidung. Er erkämpfte sich die Kugel in der eigenen Hälfte, schüttelte mit einer Zidane Drehung einen Verteidiger ab und bediente Vranovci, der sicher vollstreckte. Danach resignierten die Gäste und kassierten in der Nachspielzeit sogar noch den vierten Gegentreffer.

    Emanuel Zünd musste nach einer wunderbaren Kombination über Suter und Daniele Vesco nur noch einschieben. Dies war zugleich der Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie, in der der SV Muttenz überzeugen konnte.

    Am Samstag, 24. Oktober empfängt der SV Muttenz in der Meisterschaft das zurzeit erfolgreichste Team der Gruppe 2, den FC Schötz. Anpfiff auf dem Sportplatz Margelacker ist um 16 Uhr. Die Luzerner haben seit sieben Partien nicht mehr verloren und dabei 17 Punkte gewonnen. Die Innerschweizer reisen also mit breiter Brust an.

    Zudem verfügen sie mit Loris Vernocchi (9) und Ibrahima Diakite (8) über das treffsicherste Sturmduo. Auf die beiden Führenden der Torschützenliste wird die Muttenzer Abwehr ein besonderes Auge haben müssen.

    Aber auch die Mannschaft von Trainer Peter Schädler ist in Form. Dies bewies sie in der Cup-Qualifikation gegen den FC Thalwil. Zusätzliche Motivation für sie ist, dass sie mit einem Sieg zum Tabellenzweiten aufschliessen kann.

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