Wilde Nachbarn: Igel-Monitoring geht in nächste Runde

Nau.ch Lokal
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Muttenz,

Die Igelpopulation ist rückläufig. In Münchenstein wird das Monitoring fortgesetzt, um mit Spurentunneln und Sichtungen mehr über die Bestände zu erfahren.

Der Brüglingerhof mit den Merian Gärten in Münchenstein.
Der Brüglingerhof mit den Merian Gärten in Münchenstein. - Nau.ch / Werner Rolli

Wie die Organisation Wilde Nachbarn beider Basel mitteilt, ist die Igelpopulation in der Schweiz in den vergangenen Jahren zurückgegangen, so dass der Igel seit 2022 auf der Liste der «potenziell gefährdeten» Säugetiere geführt wird, berichtet die Gemeinde Münchenstein.

Aus diesem Grund dreht sich das aktuelle Schwerpunktthema des Projekts um die stacheligen Bewohner des Siedlungsraums. Mittels eines Igel-Monitorings wird seit vergangenem Jahr eruiert, wie es um die Population des Igels in Basel-Landschaft und Basel-Stadt bestellt ist.

Spurentunnel liefern wichtige Hinweise

Dieses Jahr geht das Monitoring in die zweite Runde. Mittels Sichtungen und Spurentunnel soll der Bestand der Igel in den Gemeinden des Birstals – unter anderem auch in Münchenstein – ermittelt werden.

Die Spurentunnel werden mit Farb- und Papierstreifen ausgerüstet und in Privatgärten und Grünflächen (nach Absprache) platziert. Bewegt sich ein Igel durch einen solchen Spurentunnel, hinterlässt er Pfotenabdrücke und wird auf diese Weise sichtbar.

Für das Projekt werden Freiwillige gesucht, die zwischen Mai und Juli 2025 während einer Woche Igelspurentunnel aufstellen und betreuen.

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