Nächtliche A2-Sperrung bei Schweizerhalle

Wegen Bauarbeiten im Tunnel Schweizerhalle wird die Autobahn A2 Anfang März nachts in beide Richtungen gesperrt. Umleitungen sind signalisiert.

Wie das Bundesamt für Strassen Astra mitteilt, führen die Einrichtung der Baustelle im Tunnel Schweizerhalle sowie die Montage eines Signalportals zwischen dem Tunnel Schweizerhalle und dem Anschluss Pratteln in den zwei Nächten von Sonntag, 1. März, bis Dienstag, 3. März 2026, von jeweils 22 Uhr bis 5 Uhr, zu einer Totalsperrung der Autobahn A2 in diesem Bereich. Betroffen von den Sperrungen sind beide Fahrtrichtungen.
Während der Arbeiten wird der Verkehr von der Autobahn abgeleitet und in beide Richtungen über die Rheinfelderstrasse durch das Industriegebiet geführt. Witterungs- und/oder bauablaufbedingte Verschiebungen sind möglich.
Verkehrsführung durch den Tunnel Schweizerhalle
Ab Anfang März bis voraussichtlich Mitte Dezember 2026 wird der Verkehr in Fahrtrichtung Luzern tagsüber von Montag bis Freitag, jeweils von 5 Uhr bis 22 Uhr, und während den Wochenenden durchgehend, auf drei verengten Fahrspuren durch den Tunnel Schweizerhalle geführt. Auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Basel herrscht Normalbetrieb.
Während der Nacht wird der Verkehr in Fahrtrichtung Luzern von Sonntag bis Freitag, jeweils von 22 Uhr bis 5 Uhr, im Gegenverkehr auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Basel durch den Tunnel Schweizerhalle geführt. Dem Verkehr in Fahrtrichtung Basel und Luzern steht während diesem Zeitfenster je eine Fahrspur zur Verfügung.
Kosten durch Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds gedeckt
Die Kosten für das Erhaltungsprojekt A2 Hagnau–Augst belaufen sich auf rund 180 Millionen Franken. Die Ausgaben werden vollständig durch den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) gedeckt.
Der NAF finanziert sämtliche Aufwendungen für den Bau, Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen. Zusätzlich unterstützt der NAF Projekte im Agglomerationsverkehr (Strassen, Velo- und Fusswege sowie Bus- und Bahnverkehr).
Die Haupteinnahmequellen des NAF sind der Mineralölsteuerzuschlag, der als Bestandteil des Treibstoffpreises direkt beim Tanken bezahlt wird, die Automobilsteuer sowie die Autobahnvignette. Der NAF ist damit zu 100 Prozent nutzerfinanziert.






