Frösche und Molche kehren zurück zum Armbrusterweiher

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Leimental,

Schüler der Gemeinde Binningen halfen, den Armbrusterweiher zu sanieren. Jetzt bietet er wieder Amphibien Schutz und lädt die Bevölkerung zum Verweilen ein.

Schloss Binningen, ursprünglich als Weiherschloss ausgelegt, Gewässer wurde 1772 zugeschüttet; Im Bild: Balik-Haus, heute Bürgerhaus.
Schloss Binningen, ursprünglich als Weiherschloss ausgelegt, Gewässer wurde 1772 zugeschüttet; Im Bild: Balik-Haus, heute Bürgerhaus. - Nau.ch / Werner Rolli

Der Armbrusterweiher war im Begriff, zu verlanden und seine ökologischen Qualitäten insbesondere für Amphibien zu verlieren, teilt die Gemeinde Binningen mit. Deshalb haben Anfang letzter Woche Schülerinnen und Schüler einer sechsten Klasse des Mühlemattschulhauses Hand angelegt.

Unter kundiger Führung des Werkhofs und von Thomas Jundt, Alabor Gartenbau AG, wurden Grabarbeiten gemacht, einheimische Sträucher gepflanzt, Kleinstrukturen angelegt und der eine oder andere Molch an einen sicheren Ort gebracht.

Zuvor hatte der Werkhof die Betonschale eingetieft und ausgeschlämmt, sodass nun wieder reichlich Platz für laichende Frösche und ihre Artgenossen besteht. Von solchen wurden die Arbeiten auch kritisch beobachtet – diese Woche nun dürfen sie wieder in «ihren» Weiher, am letzten Montag stand das Wiederbefüllen des Weihers auf dem Plan.

Weiher als Kleinod bewahren

Auch die Sitzgelegenheiten stehen wieder da und laden zum Verweilen ein. Zusammen mit den fleissigen Mühlemattkindern bitten wir alle, dem Weiher besonders Sorge zu tragen, keine Steine hineinzuwerfen und die Strukturen nicht zu zerstören. So bleibt dieses Kleinod lange erhalten und erfreut seine Besucherinnen und Besucher.

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