Penalty-Drama: Basel Regio sichert sich ersten Finalpunkt

Unihockey Basel Regio gewinnt Spiel eins gegen Chur United 5:4 n.P. nach 1:4-Rückstand und sichert sich vor Heimpublikum die wichtige Führung im Playout-Final.

Wie Unihockey Basel Regio mitteilt, holt das Team im NLA-Playout-Final im ersten Spiel einen 5:4-Heimsieg gegen Chur United. Dabei hatte Basel Regio einen 1:4-Rückstand wettgemacht.
Es geht in diesem Abstiegsduell mit dem Namen NLA-Playout-Final um alles. Der Verlierer dieser Serie wird in die NLB absteigen, während der Sieger gegen ein NLB-Team ein weiteres Mal um den Ligaerhalt spielen muss.
In der ersten Partie vor 279 Zuschauern im Pfaffenholz hatten die Gäste aus Chur den besseren Start erwischt. Mit zwei frühen Kontertoren (4., 7.) lagen die Bündner in der frühen Startphase 2:0 in Führung.
Basel findet spät ins Spiel
Die Basler kamen mit dem neuen Trainertrio Antti Peiponen, Noah Ziltener und Florin Liesch nur langsam in die Gänge – es war deutlich zu sehen, dass das Team sich unter der neuen Führung zuerst finden musste. Kurz vor der ersten Drittelspause schob Laurin Überschlag nach der Vorarbeit von Jonas Tschan einen Abpraller in das Gehäuse von Chur-Goalie Christoph Reich (20). Mario Bardill ersetzte daraufhin den angeschlagenen Reich.
Im zweiten Drittel baute zuerst Chur United mit zwei Toren seine zwischenzeitliche Führung auf 4:1 (33.) aus. Kurz darauf verkürzte Kristian Lamminen nach dem Vorstoss von Emanuele Pasotti auf 2:4 (35.).
Und wieder kurz vor der Drittelspause schloss Jonne Junkkainen in seiner unnachahmlichen Art einen Sololauf mit einem Schuss in den Torwinkel zum 3:4-Anschlusstreffer ab (40.). Mit kleinen Anpassungen hatten die neuen Trainer ihr Team zurück ins Spiel gebracht.
Zudem hatte Basel-Goalie Claude Feigenwinter mit seinen starken Paraden die Basler im Spiel gehalten.
Starke Nerven im Penaltyschiessen
Dass es um das Selbstvertrauen bei den Churern auch nicht gerade zum Besten bestellt ist, war für die 279 Zuschauer im Pfaffenholz besonders im Schlussabschnitt ersichtlich. Die Basler drückten gegen die verunsicherten Gäste auf den Ausgleich.
Mit der Strafe gegen Leo Ladelfa wegen Stockschlag kurz vor dem Spielende bot sich dem Tabellenneunten die Chance, den Ausgleich zu realisieren. Patrick Mendelin stand am richtigen Ort, um die Vorarbeit von Patrick Krähenbühl mit einem Slapshot im Tor von Bardill zum 4:4 unterzubringen (59.).
In der zehnminütigen Verlängerung fiel dank den Goalies kein Tor, weshalb die erste Partie des Playout-Finals im Penaltyschiessen entschieden werden musste. Mendelin gelang der erste Treffer, Pasotti doppelte nach und Krähenbühl sorgte für den dritten Treffer – während Feigenwinter drei von vier Penaltys hielt.
Serie wird in Chur und Basel fortgesetzt
Diese Serie wird am 28. März in Chur (Fortuna, 19 Uhr) und am 29. März in Basel (Pfaffenholz, 17 Uhr) fortgesetzt.





