Bald-Bachelorette Ariel kam wegen neuem Partner der Mutter ins Heim

Weil sie den neuen Partner ihrer Mutter nicht akzeptierte, eskalierte die Lage daheim. Sie zog darum von zu Hause aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Ariel spricht in «Reality Queens» offen über ihre Kindheit.
- Nach der Trennung ihrer Eltern kam sie in ein Mädchenheim.
- Dort habe sie gelernt, keine Schwäche zu zeigen.
- Heute sei der Kontakt zu ihrer Mutter wieder besser.
Reality-TV-Star Ariel zeigt sich normalerweise von ihrer kämpferischen Seite. Die 22-jährige Schweizerin gilt als Streitlustige in verschiedenen TV-Shows. Doch hinter der harten Fassade verbirgt sich eine bewegende Geschichte.
In der aktuellen RTL-Show «Reality Queens» kämpft Ariel derzeit in Kolumbien gegen andere Frauen. Dort zeigte sie kürzlich eine völlig andere Seite von sich. Die junge Frau sprach offen über ihre schwierige Vergangenheit und erklärte ihre Verhaltensweise.
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Ariel erzählt von früher Verantwortung in der Familie. «Ich war die älteste Schwester. Ich musste immer alles handhaben, und ich habe auch nie Emotionen gezeigt», berichtete sie laut RTL.
Elterntrennung bringt Ariels Welt ins Wanken
Mit zwölf Jahren erlebte Ariel einen einschneidenden Moment. Ihre Eltern trennten sich, was sie nicht verkraften konnte. «Ich kam nicht darauf klar, dass sie sich getrennt haben, ich war so wütend», erinnert sich die Reality-Teilnehmerin.
Die Situation verschärfte sich, als ihre Mutter einen neuen Partner fand. Ariel konnte diese Veränderung nicht akzeptieren. Ihre Mutter stellte sie vor eine schwere Entscheidung.
«Dann hat sie gesagt, ich muss ihn akzeptieren, sonst muss ich gehen. Dann bin ich gegangen», erzählte Ariel über den dramatischen Wendepunkt ihres Lebens.
Mädchenheim prägt Ariels Persönlichkeit
Nach dem Auszug bei ihrer Mutter kam Ariel in ein Mädchenheim. Diese Zeit prägte sie nachhaltig und formte ihre heute bekannte Persönlichkeit. «Dann bin ich in so ein Mädchenheim gekommen, und da muss man stark sein», erklärte sie.
Dort lernte sie, sich zu behaupten und keine Schwäche zu zeigen. «Da kann man nicht anders, als stark zu sein, weil man sonst das Opfer ist. Von da habe ich diese Rolle», beschrieb Ariel die Entstehung ihrer TV-Persona.
Den Kontakt zur Mutter verlor sie nicht vollständig. Gelegentlich besuchte sie diese am Wochenende. Doch ein besonderer Besuch verletzte sie tief.
Kinderzimmer wird zum Babyzimmer
Bei einem Besuch erlebte Ariel eine weitere Enttäuschung. «Ich bin eines Tages bei meiner Mama angekommen, und mein Kinderzimmer war kein Kinderzimmer mehr. Es war ein Babyzimmer», schilderte sie den schmerzhaften Moment.
Ihre Mutter eröffnete ihr dann die Schwangerschaft mit dem neuen Partner. Diese Nachricht traf Ariel hart und verstärkte das Gefühl, ersetzt worden zu sein.
Trotz ihrer starken Ausstrahlung im Fernsehen betont Ariel ihre emotionale Seite. «Auch ich bin ein emotionaler Mensch, aber das vergessen viele, weil sie nur Ariel sehen: die Starke», erklärt sie den Zuschauern.
Versöhnung nach schwierigen Jahren
Heute hat sich das Verhältnis zur Mutter verbessert. «Ich habe ihr das verziehen, und bin froh, dass ich sie habe. Aber ich werde es trotzdem nie vergessen», sagte sie.
Ariel nahm bereits am Dschungelcamp teil, wo sie ebenfalls für Diskussionen sorgte.

Ihre provokante Art und Streitlust machte sie zu einer der bekanntesten Teilnehmerinnen der Staffel. Noch in diesem Jahr kehrt sie als neue Bachelorette auf 3+ ins Reality-TV zurück.















