Baselland

    Waldenburger Gemeindepräsidentin will in die Baselbieter Regierung

    Keystone-SDA Regional
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    Liestal,

    Die Grünen wollen mit Andrea Sulzer zurück in die Baselbieter Regierung. Die Parteileitung schlägt die Gemeindepräsidentin von Waldenburg als Kandidatin bei den Gesamterneuerungswahlen am 11. April vor, wie sie am Dienstag bekanntgab.

    Andrea Sulzer (Grüne) will in den Baselbieter Regierungsrat.
    Andrea Sulzer (Grüne) will in den Baselbieter Regierungsrat. - Keystone-SDA/Michel Schultheiss

    Seit 2022 politisiert Sulzer im Gemeinderat von Waldenburg, den sie seit 2024 präsidiert. Sie arbeitet seit 2009 als Leiterin der Abteilung Bildung, Freizeit und Kultur in Pratteln.

    Mit ihren beruflichen Erfahrungen in der Verwaltung einer grossen Gemeinde im Unterbaselbiet und ihrem Amt in einer kleineren Ortschaft im Oberbaselbiet wolle sie Brücken zwischen den beiden Kantonsteilen bauen, sagte Sulzer in Liestal vor den Medien. «Ich kenne nicht nur die Herausforderungen kleiner Gemeinden, sondern auch die Lasten, die grosse Gemeinden tragen».

    Als zweites Anliegen in der Politik nannte sie die Folgen des Klimawandels. Sie sei zuversichtlich, dass es gerade auch im Hinblick auf den Hitzesommer 2026 eine weitere «grüne Welle» geben könnte, sagte Sulzer weiter.

    Unterstützung von Ständerätin Maya Graf

    Unterstützung erhält sie von der schweizweit bekanntesten Baselbieter Parteikollegin, der Ständerätin Maya Graf. Sie kenne sowohl die Anliegen ländlicher wie auch Agglomerationsgemeinden, sagte Graf über Sulzer. Die Ständerätin wies auch daraufhin, dass Sulzer die Gemeinde Waldenburg, vor zwei Jahren noch in den roten Zahlen, wieder auf Kurs gebracht habe – und dies erst noch in kurzer Zeit.

    Die Mitgliederversammlung der Grünen wird am 22. Oktober über die Nominierung entscheiden. Mit einem höheren Wähleranteil als EVP und Mitte bei den letzten Wahlen hätten die Grünen einen Anspruch auf einen Regierungssitz, sagte Parteipräsident Michael Durrer.

    Die Grünen verloren dieses Jahr ihren Sitz in der Baselbieter Exekutive. Ihr Regierungsrat Isaac Reber trat nach fünfzehn Jahren im Amt zurück. Bei der Ersatzwahl im Juni 2026 machte Matthias Liechti (SVP) das Rennen gegen Philipp Schoch, den Kandidaten der Grünen.

    Diesmal keine weiteren Interessierten bei den Grünen

    Sulzer hatte sich bereits bei dieser Ersatzwahl für eine Regierungsratskandidatur interessiert, nominiert wurde jedoch Schoch. Diesmal gibt es neben Sulzer keine weiteres Parteimitglied, das sich für eine Kandidatur zur Verfügung stellt.

    Mehrere Parteien haben Interesse am frei werdenden Sitz von Finanzdirektor Anton Lauber (Mitte). Dieser gab im September bekannt, bei den Gesamterneuerungswahlen 2027 nicht mehr anzutreten. Die Mitte möchte ihren Regierungssitz verteidigen und wird am 21. Oktober ihren Kandidaten oder ihre Kandidatin nominieren.

    Die FDP ist am 22. Oktober an der Reihe. Sie prüft eine zweite Kandidatur nebst ihrem bisherigen Regierungsrat Markus Eigenmann. Die SP hat bereits angekündigt, nebst ihrer bisherigen Regierungsrätin Kathrin Schweizer eine zweite Person ins Rennen zu schicken.

    Kommentare

    User #3050 (nicht angemeldet)

    Verschont den Kanton Baselland mit grünen und linken !!!

    User #6502 (nicht angemeldet)

    Grün, NEIN Danke.

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