Baselbieter Landrat spricht 10 Millionen Franken für das CSEM

Das Centre Suisse d'Électronique et Microtechnique (CSEM) erhält vom Kanton Baselland insgesamt zehn Millionen Franken. Der Landrat hat am Donnerstag entsprechende Ausgaben bewilligt.

Das Centre Suisse d'Électronique et Microtechnique (Schweizer Zentrum für Elektronik und Mikrotechnik) bekommt für den Betrieb seines Regionalzentrum in Allschwil BL für die Jahre 2027 bis 2030 acht Millionen Franken. Das sind vier Millionen Franken weniger als in der laufenden Periode.
Die Regierung hatte die Kürzung in ihrer Vorlage mit Sparvorgaben begründet. Das CSEM hatte in seinem Antrag um 12 Millionen Franken ersucht und bei einer Reduktion vor Stellenabbau und Leistungskürzungen gewarnt.
Der Landrat stimmte mit 71 zu 3 Stimmen bei 1 Enthaltung für den reduzierten Betrag. Ein Antrag in der Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission (VGK), die Summe bei 12 Millionen Franken zu belassen, war während deren Beratung mit 9 zu 4 Stimmen gescheitert.
Zwei Millionen für KMU-Programm
Weitere zwei Millionen Franken für die kommenden zwei Jahre erhält das CSEM-Zentrum in Allschwil, um ein auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) fokussiertes Programm bereitzustellen. Dessen Inhalt sind Dienstleistungen im Bereich Forschung und Entwicklung sowie Technologiepartnerschaften, wie die Regierung in ihrer separaten Vorlage schrieb. Damit sollen die KMU in einer wirtschaftlich angespannten Situation gestärkt werden.
Diese Vorlage segnete der Landrat mit 67 zu 3 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Anträge in der VGK-Beratung, den Betrag auf eine Million Franken zu reduzieren und die Laufzeit auf vier Jahre zu erhöhen waren von der Kommission abgelehnt worden.
Das Hauptquartier des CSEM befindet sich in Neuenburg und es betreibt Regionalzentren an mehreren Orten in der Schweiz, wie die Regierung festhielt. Seine Projekte leisteten einen Beitrag zur Innovationsförderung und zur nachhaltigen Entwicklung.






