Christine Frey will für die FDP in den Baselbieter Regierungsrat

Die Parteileitung der FDP Baselland schlägt die Landrätin Christine Frey als Kandidatin für die Regierungsratswahlen 2027 vor. Die Parteispitze hat somit am Freitag bestätigt, dass sie neben ihrem bisherigen Regierungsrat Markus Eigenmann eine zweite Person nominieren will.

Mit einer Nomination von Frey wolle man sich für ein bürgerliches Vierer-Ticket einsetzen. Zudem gehöre für die Freisinnigen auch eine «angemessene Vertretung der Frauen» dazu, heisst es im Communiqué. Der Parteitag wird am 22. Oktober über die Nomination entscheiden.
Die Unternehmerin Christine Frey politisiert seit 2015 im Landrat. Sie ist Präsidentin des Hauseigentümerverbands Münchenstein.
Mit der angekündigten Doppelkandidatur der FDP wird ein weiterer Name im Rennen um den frei werdenden Regierungssitz von Anton Lauber (Mitte) auftauchen. Lauber kündigte im September an, bei den Gesamterneuerungswahlen nicht mehr anzutreten.
Die Mitte will ihren Sitz verteidigen und dazu am 21. Oktober Simon Oberbeck, Piero Grumelli oder Remo Oser nominieren. Wie die FDP will auch die SP eine zweite Kandidatur aufstellen, voraussichtlich entweder mit Pascale Meschberger oder Adil Koller. Für die Grünen will Andrea Sulzer den Sitz in der Regierung zurückholen.





