Initiative lanciert: Handys an Baselbieter Schulen bald verboten?

Die Junge Mitte Baselland hat eine Initiative lanciert, um die Nutzung privater elektronischer Geräte an den Schulen zu verbieten. Aufmerksamkeit und Lernqualität sollen dadurch verbessert werden, wie die Partei in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt.

Auch soll durch das Verbot die mentale Belastung durch «digitale Dauerpräsenz» reduziert und den Schülerinnen und Schülern wieder mehr Raum für persönliche Interaktion gegeben werden, wie es heisst. Mit der Initiative werde eine einheitliche Regelung im Kanton angestrebt.
Laut Initiativtext geht es um Primarschulen und Schulen der Sekundarstufe I. Das Verbot soll während der Unterrichtszeit und den Pausen auf Schulanlagen und während schulischer Anlässe gelten.
Ausnahmen könnten von Lehrpersonen erlaubt werden, so etwa während einzelner Unterrichtssequenzen oder aus wichtigen persönlichen Gründen.
Betroffen vom Verbot wären private Mobiltelefone, Tablets, Smartwatches sowie vergleichbare elektronische Geräte.
Baselland wäre nicht der erste Kanton mit einer solchen Regel. Im Kanton Aargau etwa dürfen Schülerinnen und Schüler der Volksschulen seit August 2025 keine privaten Geräte mehr während des Unterrichts und der Pausen nutzen.
In den Kantonen Baselland und Basel-Stadt erlassen die Schulen bisher eigene Regeln.





