Kanton Basel-Stadt stärkt Krisenvorsorge

Die Basler Regierung hat Massnahmen zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes und des Krisenmanagements beschlossen. Dies ist eine Lehre aus der Covid-19-Pandemie und Teil des aktuellen Legislaturplans, wie die Regierung Mittwoch mitteilte.

Eine zentrale Rolle soll künftig die Geschäftsstelle der Kantonalen Krisenorganisation (KKO) einnehmen. Sie wird als permanente Basisorganisation gestärkt und soll die Krisenmanagementstrukturen in allen Departementen verankern.
Zu den beschlossenen Massnahmen gehören gemäss Mitteilung die Einführung eines «Business Continuity Managements» in der Verwaltung und der Schutz kritischer Infrastrukturen. Zudem sollen die wirtschaftliche Landesversorgung ausgebaut und ein kantonales Bevölkerungsschutzgesetz erarbeitet werden.
Auch die Bevölkerung und die Wirtschaft sollen stärker in die Krisenvorsorge einbezogen werden, wie es weiter heisst. Geplant seien eine Sensibilisierung für mögliche Krisen und die Förderung der Eigenverantwortung.
Mit dem Paket setzt die Regierung ein strategisches Ziel aus dem aktuellen Legislaturplan 2025-2029 um. Damit soll die Handlungsfähigkeit des Kantons in Notlagen sichergestellt werden.




