Kanton Baselland bestätigt Zunahme von Schulabsentismus

Schülerinnen und Schüler bleiben im Kanton Baselland vermehrt der Schule fern. Die Regierung hat diese Tendenz der letzten Jahre in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht bestätigt.

Die Anzahl entschuldigter Absenzen in Prozent der Gesamtlektionenzahl lag im Schuljahr 2023/24 bei fast 3,6 Prozent. Im Schuljahr 2019/2020 waren es noch rund 1,4 Prozent, wie es im Bericht zu einem Postulat von Ernst Schürch (SP) heisst. Die Anzahl unentschuldigter Absenzen betrug damals noch 0,04 Prozent. Im letzten Schuljahr waren es 0,12 Prozent.
Die Bildungsdirektion will dieses Thema noch im ersten Quartal dieses Jahres «in einem eigenen Projekt» bearbeiten. Gleichzeitig weist die Regierung weist darauf hin dass den Schulen das gesamte Disziplinarwesen der jeweiligen Stufe als Instrumentarium zur Verfügung steht, um das Problem anzugehen. Sie ist daher der Auffassung, dass die Schulen über «genügend Handlungsspielraum» verfügen, um mit dieser Situation umzugehen, wie es weiter heisst.
Unter Schulabsentismus versteht man häufiges Fehlen, das nicht mit einer körperliche Krankheit, sondern mit erheblichem Widerstand gegen den Unterrichtsbesuch verbunden ist.





