Reorganisation der Basler Polizei zeigt Wirkung

Weniger Stress, bessere Versorgung: Die grosse Reorganisation bei der Basler Kantonspolizei im Jahr 2025 war laut einer externen Studie erfolgreich. Auch die Angestellten sind offenbar zufriedener.

Ein externes Monitoring bestätigte die positiven Effekte der Reorganisation, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt am Donnerstag mitteilte. Die Erhebung des Instituts für Arbeitsforschung und Organisationsberatung (Iafob) ergab demnach, dass die Mitarbeitenden die Entlastung spürten und schätzten.
Als Erfolgsfaktoren galten die personelle Verstärkung der Sicherheitspolizei, klarere Verantwortlichkeiten und eine konsequente Beschränkung des Aufwandes. Dies führte laut der Auswertung zu einer grossen Zufriedenheit im Arbeitsumfeld und zu einem neuen Führungsklima. So sei die Belastung der Mitarbeitenden durch Extraaufgebote deutlich gesenkt worden, heisst es weiter.
Rasche Umsetzung
Mit dem Projekt «Sipo+» wurde unter anderem der Einsatzzug aufgelöst und die Bestände auf die Sicherheitspolizei verteilt. Im Rahmen der Neuorganisation wurden auch die Stellen der operativen Abteilungsleitungen nach interner und externer Ausschreibung neu besetzt.
Die Massnahmen waren 2025 gemäss Mitteilung in hohem Tempo umgesetzt worden. Geplant sind gemäss Mitteilung unter anderem weitere Massnahmen zur Entlastung der Frontkräfte sowie eine Intensivierung der Rekrutierung von Frauen.
Die Basler Polizei befindet sich im Umbruch. Der im Juni 2024 veröffentlichte Bericht des Verwaltungsrechtlers Markus Schefer hatte eine grosse Misere im Polizeikorps aufgezeigt.




