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    FC Basel lädt zum Klub-Talk – Degen: «Diesen YB-Neuen wollten wir»

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Basel,

    Der FC Basel lanciert ein neues Talk-Format mit den Klub-Bossen der Konkurrenz. FCB-Präsident David Degen plaudert dabei auch aus dem Transfer-Nähkästchen.

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    David Degen gibt zu: Er hätte Isaac Schmidt gerne zum FCB gelotst. YB-Sportchef Christoph Spycher witzelt. - YouTube / FC Basel

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FC Basel lädt kurz nach dem Saisonstart zum Talk unter den Klub-Verantwortlichen.
    • Dabei kommt auch die Transfer-Politik der einzelnen Vereine zur Sprache.
    • Unter anderem gibt Degen zu: Einen Wunschspieler schnappte ihm YB vor der Nase weg.

    Kurz nach dem Saisonstart hat der FC Basel eine spannende neue Initiative lanciert: Unter dem Titel «Box-to-Box» treffen im Joggeli Verantwortliche verschiedener Klubs zu einer offenen Gesprächsrunde aufeinander.

    Für die Auftaktfolge lud der FC Basel neben dem eigenen Klub-Präsidenten David Degen einige namhafte Vertreter ein: FCZ-Präsident Ancillo Canepa, YB-Sport-Boss Christoph Spycher und FC-St. Gallen-Präsident Matthias Hüppi geben sich die Ehre.

    Der FC Basel lädt im neuen «Box-to-Box»-Format die Konkurrenz zum Plausch ins Joggeli.

    Dabei kommt eine ganze Reihe von Themen zur Sprache – vom Saisonauftakt der einzelnen Klubs bis zu den Finanzen. Besonders spannend wird – wenige Wochen vor dem Schliessen des Transfer-Fensters – das Thema der Kaderplanung.

    YB schnappte dem FC Basel einen Wunschspieler weg

    Beim FC Basel verfolge man, nicht zuletzt nach dem Umbau der sportlichen Leitung, einen «datengetriebenen Ansatz», schildert Degen.

    Und er nennt ein Beispiel: «Asane Sow ist uns zuerst nur mit Daten aufgefallen, wir waren seit Februar dran. Den hätten wir jetzt schon wieder verkaufen können, aber das ist nicht das Ziel.»

    Asane Sow FC Basel
    Asane Sow im Einsatz für den FC Basel. - keystone

    Degen sieht die gleiche Problematik wie FCZ-Boss Ancillo Canepa in der Runde: «Die Spieler, die dich direkt weiterbringen, sind nicht erschwinglich.» Er lobt auch die YB-Transferpolitik dieses Sommers: «Wuschu hat zwei, drei gute Transfers zurückgeholt, die Schweizer sind und Stabilität bringen.»

    Der FCB-Präsident gibt auch zu – YB kam dem FC Basel bei einer Wunschpersonalie zuvor. «Da mache ich kein Geheimnis draus: Isaac Schmidt hätten wir auch gerne gehabt – Das hat nicht geklappt, der hat sich für euch entschieden.» Spycher witzelt, der Grund sei simpel – er habe eben «besser Französisch gekonnt als Dave.»

    Isaac Schmidt YB FCB
    Isaac Schmidt ist neu bei YB, war aber auch beim FC Basel ein Thema. - keystone

    «Wir wussten, er ist ein Schweizer, der uns die nächsten Jahre auf dieser Position viel bringen kann», erklärt Degen. Der FCB-Boss lobt auch den FC St.Gallen: «Ihr habt mit Lukas Görtler enorm Glück – ein Leitwolf, der euch seit weiss nicht wie vielen Jahren trägt.»

    Ist die Super League besser als ihr Ruf?

    «Unsere Schweizer Liga ist nicht so schlecht, wie wir in der Schweiz manchmal sagen. Unsere Liga ist recht kompetitiv – deshalb schauen so viele Klubs auf unsere Schweizer Liga», so Degen.

    Das sei aber auch ein Risiko-Faktor, wenn man grosse Talente verpflichte. «Du hast Angst, dass die auf der Tribüne hocken und ihm den Kopf verdrehen. Und dann gleich im nächsten Transfer-Fenster eine Offerte machen», so Degen.

    Ist die Schweizer Super League besser als ihr Ruf?

    Spycher sieht in der Klub-Runde unterschiedliche Herangehensweisen. «Jeder Verein hat ein etwas anderes Geschäftsmodell. Aber am Schluss geht es um Zuschauereinnahmen, Sponsoreneinnahmen und Transfereinnahmen. Die braucht jeder Klub», so der YB-Sportchef.

    FC Basel FC Barcelona
    Zuletzt vertrat der FC Basel den Schweizer Fussball in einem Test-Duell gegen den FC Barcelona. - keystone

    Er sieht die Schweizer Liga im internationalen Vergleich aber auch unter Druck. «In anderen Ligen sind die Vermarktungseinnahmen brutal angestiegen. Unsere sind konstant geblieben oder eher im Sinken», so Spycher. «Es ist schwierig, den Spagat zu schaffen.»

    Super League (23.10.2026)SpSNUTorePkt
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    4.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen1054117:1916
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    6.Servette LogoServette1045114:1313
    7.FC Basel LogoFC Basel1045117:2013
    8.FC Luzern LogoFC Luzern1034317:2212
    9.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland1036117:2710
    10.FC Vaduz LogoFC Vaduz1037021:219
    11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich1026213:268
    12.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport101637:166
    Super League (23.10.2026)SpPkt
    1.FC Lugano LogoFC Lugano1028
    2.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys1022
    3.FC Sion LogoFC Sion1019
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    Kommentare

    User #2271 (nicht angemeldet)

    Okay, 🥒Liga klingt mittlerweile abgedoschen...das die Transfergeschichten in dieser TaschenGeldLiga...überhaupt Beachtung finden, europäisch spielt diese Liga eh keine Rolle. Siehe gestern FC Thun😏🫢

    User #5030 (nicht angemeldet)

    Die CH Liga ist gegenüber den anderen Ligen deutlich schwächer geworden! Dem Entsprechend lässt sie sich auch vermarkten!

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