FC Basel

    FC Basel – Lichtsteiner: Stucki-Abgang «schon sehr überraschend»

    Yannick Stay
    Yannick Stay

    Basel,

    Beim FC Basel steht ein Umbruch bevor. Davor muss man sich aber noch das europäische Geschäft sichern. Ausgerechnet der zukünftige Meister wartet am Samstag.

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    Innerhalb der sportlichen Führung des FC Basel kommt es zu einem Wechsel. Daniel Stucki (Mitte) steht dem Club ab Sommer nicht mehr zur Verfügung. Ebenso im Bild: Ruedi Zbinden (links) und David Degen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FC Basel zittert um die Teilnahme am europäischen Wettbewerb nächste Saison.
    • Währenddessen verkündet der Club den Abgang von Sportdirektor Daniel Stucki.
    • Für Trainer Stephan Lichtsteiner kam der Entscheid überraschend. Er bedauert das Aus.

    Der FC Basel droht, das europäische Geschäft kommende Saison zu verpassen. Dennoch dominierte diese Woche ein anderes Thema die Schlagzeilen: Der Abgang von Sportdirektor Daniel Stucki zum Ende der Spielzeit.

    An der Medienkonferenz vor dem Heimspiel gegen den FC Thun äusserte sich erstmals Trainer Stephan Lichtsteiner zu dem Schritt. «Es war schon sehr überraschend», sagte der Luzerner.

    Gleichzeitig lobte er den scheidenden Sportchef aber auch. Das Aus des 44-Jährigen bedauere er sehr. Stucki habe einen grossen Anteil am Double-Sieg aus der Vorsaison gehabt.

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    Daniel Stucki wird im Sommer sein Amt als Sportdirektor des FC Basel niederlegen. - keystone

    Ebenso sei der Entscheid für die Mannschaft überraschend gekommen, vermutet der Trainer. Eine Änderung an der Zusammenarbeit werde es bis zum Ende von Stuckis Engagement beim FCB nicht geben.

    Thuner Meisterfeier im Joggeli?

    Durch die Niederlage gegen Sion zuletzt liegt Rotblau mittlerweile sieben Zähler hinter Rang 3. Platz 4 belegen jetzt die Walliser mit zwei Punkten Vorsprung.

    Genau diese Position bräuchte der FC Basel jedoch, möchte er die Chance aufrechterhalten, auch kommende Spielzeit europäisch mitzumischen.

    Am Wochenende kommt der Meister in spe FC Thun ins Joggeli (Samstag, 20:30 Uhr). Für die Berner Oberländer ist es die nächste Gelegenheit, endgültig den Sack zuzumachen und den Titel auch mathematisch zu sichern.

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    Das letzte Duell zwischen Thun und Basel fand gerade mal vor zwei Wochen statt. Im Berner Oberland hatten die Bebbi mit 1:3 deutlich das Nachsehen. - keystone

    «Natürlich will man nicht, dass der Gegner im eigenen Stadion den Meistertitel feiert», sagt Stephan Lichtsteiner.

    Der Fokus liege aber auf sich selbst: «Wir brauchen Punkte. Wir wollen uns international qualifizieren. Deshalb versuchen wir, das zu verhindern – aber vor allem für uns.»

    «Nicht alles falsch»

    Glatt ist es in der laufenden Saison nicht oft für den FC Basel gelaufen. Gegen Sion etwa verschoss Rotblau wieder einmal einen Elfmeter. Diesmal scheiterte Transfer-Flop Moritz Broschinski vom Punkt.

    «Verhext» sei es dieses Jahr im Zusammenhang mit den Strafstössen, erklärt Trainer Lichtsteiner. Auch abgesehen davon gelte es, etwa über das Training und die Automatismen das Selbstvertrauen zurückzuholen.

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    Stephan Lichtsteiner äussert sich vor dem eminent wichtigen Heimspiel gegen den FC Thun. - Nau.ch

    «Da dürfen wir uns aber jetzt nicht daran aufhängen, dass es diese Saison einfach nicht läuft. Wir müssen trotzdem die Bereitschaft haben, nochmal alles reinzuhauen gegen all die Schwierigkeiten.»

    Selbst versucht der Coach diesem Gefühl entgegenzuwirken, indem er auch bei schlechten Resultaten die positiven Aspekte anspricht. «Es ist wichtig, den Spielern immer wieder zu zeigen, dass trotzdem nicht alles falsch ist. Auch wenn man das Gefühl hat, es war keine überragende Leistung.»

    FC Basel: Shaqiri fraglich

    In der Verteidigung muss der FCB gegen Thun weiter auf seinen Rechtsverteidiger Keigo Tsunemoto verzichten.

    Auch Becir Omeragic kann noch nicht wieder mittun. Das Protokoll für Kopfverletzungen erlaubt es noch nicht. Der Langzeitverletzte Kaio Eduardo fehlt ebenso weiterhin.

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    FCB-Captain Xherdan Shaqiri: Kann er schon am Samstag wieder spielen? - keystone

    Unklar ist die Lage derweil noch bei Leitwolf Xherdan Shaqiri. Der Kapitän gilt als fraglich. Es werde Tag für Tag geschaut.

    Super League - Super League: Regular Season (01.06.2026)SpSNUTorePkt
    1.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland382411380:5275
    2.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen382081072:4770
    3.FC Lugano LogoFC Lugano381991059:4267
    4.FC Sion LogoFC Sion381671563:4063
    5.FC Basel LogoFC Basel381614855:5856
    6.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys3815131080:6955
    Super League - Super League: Regular Season (01.06.2026)SpPkt
    1.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland3875
    2.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen3870
    3.FC Lugano LogoFC Lugano3867
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    6.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys3855

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    Kommentare

    User #6166 (nicht angemeldet)

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