FC Basel – Shaqiri: «Fans mit gutem Fussball glücklich machen»

Der FC Basel hat die Vorbereitung für die neue Saison lanciert. Nun ist auch klar, wie der erste Gegner in der Super League heisst.
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Das Wichtigste in Kürze
- Xherdan Shaqiri freut sich zum Vorbereitungsstart über den Zuzug von Jonas Omlin.
- Der FCB-Captain will den Fans in der nächsten Saison wieder etwas zurückgeben.
- Trainer Stephan Lichsteiner schwärmt vom neuen Assistenten Mario Cantaluppi.
- Zum Liga-Auftakt geht es nach Genf zu Servette.
Der FC Basel hat am Montag nach vier Wochen Pause den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Am Dienstag geben neben Neuzugang Jonas Omlin auch Captain Xherdan Shaqiri und Trainer Stephan Lichtsteiner Auskunft.
«Lasse alles offen für die Zukunft»
«Mein Ziel ist, dass ich hier jedes Jahr um Titel spiele», sagt Shaqiri angesprochen auf die Pläne für die kommende Saison. «Das haben wir in meinem ersten Jahr geschafft, letztes Jahr war weniger erfolgreich.»
Der FCB müsse «schnellstmöglich» einen guten Start hinlegen, um «oben zu bleiben» und schlussendlich um den Meistertitel und die europäischen Plätze zu kämpfen.
Auf die letzte Saison müsse man nicht mehr gross zurückblicken, findet der Captain. «Wir müssen als Club und Spieler nach vorne schauen und den FC Basel bestmöglich vertreten.»
Zudem wolle man den Fans wieder etwas zurückgeben. «Wir versuchen, sie bestmöglich glücklich zu machen mit gutem und erfolgreichem Fussball. Damit sie gerne ins Stadion kommen.»

Bezüglich seines noch ein Jahr gültigen Vertrags gibt sich der Routinier gelassen. Er sei in Kontakt mit David Degen, was die Zukunft anbelange.
Shaqiri: «Im Fussball hat man nie eine Sicherheit, das hat man schon hunderttausendmal gesehen. Von dem her lasse ich alles offen für die Zukunft. Wir werden es sehen.» Er sei «sehr gelassen und sehr happy beim FCB».
Shaqiri findet Omlin einen «super Typen»
Vor den Medien äussert sich Xherdan Shaqiri auch zum Transfer von Goalie Jonas Omlin. «Ich fand es sehr gut, dass er gekommen ist. Auch er hatte keine einfache Zeit in den letzten zwei Jahren mit vielen Verletzungen und vielleicht nicht so viel Spielzeit.»
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Es sei nun aber der richtige Zeitpunkt für Omlin, «um zum FCB zu kommen und nochmal allen zu zeigen, wie gut er ist». Mit seiner Persönlichkeit werde der Schlussmann dem Team helfen können, so der Captain. «Er ist wirklich ein super Typ, wir verstehen uns auch sehr gut.»
Nach den Abgängen von Goalie Marwin Hitz und Verteidiger Dominik Schmid brauche es im Team Erfahrung – das bringe Omlin mit. «Es ist wichtig, dass wir Leute haben, die für den FC Basel alles geben und auch hinstehen, wenn es mal nicht so gut läuft.»
Lichtsteiner sieht Schweizer Liga im Nachteil
Trainer Stephan Lichtsteiner will derweil die Defizite der letzten Saison in der Vorbereitung aufarbeiten und womöglich mit dem einen oder anderen Transfer auslöschen.
Dabei sieht der Übungsleiter aber Herausforderungen: «Wir fangen extrem früh an, was ein grosser Nachteil ist für uns als Schweizer Liga. Mit der Weltmeisterschaft zusätzlich verzögert sich halt alles. Von dem her ist das natürlich nicht so einfach zu handeln.»
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Man wolle aber die Wunschspieler zeitnah transferieren, «damit wir bereit sind, wenn es losgeht», sagt Lichtsteiner. Wann das Kader komplett sein wird, weiss er nicht. «Das ist nicht von heute auf morgen gemacht.»
An seiner Seite hat der Trainer neu Mario Cantaluppi als Assistenten. «Mario verkörpert Basel aufs Blut mit seiner Mentalität und Geschichte als Spieler beim FCB. Er weiss, wie man gewinnt und wie es ist, in diesem Stadion aufzutreten.» Cantaluppi gebe ihm mit seiner Erfahrung enorm viel, «von dem her ist er eine Idealbesetzung».
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Ob Lichtsteiner in der kommenden Saison etwas ruhiger auftreten wird? Er wolle seine Leidenschaft und seinen Ehrgeiz auf die Leute im Club abfärben, sagt der Trainer.
Lichtsteiner: «Das Allerwichtigste ist, dass ich jeden Tag aufstehe und hundert Prozent für die Farben gebe, leidenschaftlich dahinkomme und alles investiere, dass wir den grossen Erfolg wieder zurückholen.»
Saisonstart gegen Servette
Seit Dienstagnachmittag ist klar, mit wem es der FC Basel zum Auftakt der Super League zu tun kriegen wird. Am Samstag, 25. Juli, spielt das Team von Trainer Lichtsteiner ab 18 Uhr auswärts bei Servette.











