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    FC Basel verpflichtet Ex-FCZler Benjamin Kololli

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    Der FCB verpflichtet den Ex-FCZler Benjamin Kololli. Der Club nimmt sogleich Stellung zu einem Interview-Eklat von 2017...

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    Benjamin Kololli und Berater Michel Urscheler nach der Vertragsunterzeichnung. - zVg

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FCB verpflichtet Benjamin Kololli aus Japan.
    • Der 31-Jährige spielte auch für den FCZ – und sorgte mit Aussagen für Schlagzeilen.

    Der FC Basel holt einen Ex-FCZler ans Rheinknie! Benjamin Kololli kommt vom japanischen Club Shimizu S-Pulse. Er unterschreibt bis 2025, mit Option auf eine weitere Saison.

    Die Super League kennt Kololli bestens.

    Von 2018 bis 2021 spielte der Flügel für den FC Zürich. Davor war er auch bei Lausanne, Biel, YB und Sion unter Vertrag. Bei Lausanne-Sport spielte Kololli auch zwei Jahre lang unter dem heutigen Basel-Coach Fabio Celestini.

    Kann Benjamin Kololli dem FC Basel weiterhelfen?

    In den sozialen Medien sorgt der Transfer für Zündstoff unter den FCB-Fans. Bei vielen werden unschöne Erinnerungen wach.

    2017 outete sich Pascal Erlachner als erster Spitzen-Schiedsrichter. In einem Interview äusserte sich Kololli danach kritisch dazu. Als er gefragt wird, ob es auch bei Lausanne Homosexuelle gibt, antwortet er:

    «Ich hoffe nicht. Aber möglich ist es. Wenn es so wäre, sollte der Betreffende es lieber für sich behalten. Es könnte Konflikte erzeugen – denn wir duschen ja alle zusammen...»

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    Benjamin Kololli wechselt nach Basel – der FCB nimmt sogleich Stellung zu seinen Aussagen von 2017. - Twitter

    Der FCB nimmt sogleich Stellung. Man habe mit Kololli das Gespräch gesucht. Der Spieler habe glaubhaft erklären können, dass seine Aussagen seine grundsätzliche Haltung nicht wiederspiegeln.

    Kololli sagt: «Ich wurde damals direkt nach dem Spiel mit der Thematik konfrontiert und habe mich dann sehr ungeschickt ausgedrückt. Ich bin sehr offen und klar der Meinung, dass jeder Mensch sein soll, wie er ist. Sowohl im Fussball als auch sonst überall. Den Vorwurf der Homophobie möchte ich klar und in aller Deutlichkeit zurückweisen.»

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