Bundesfeier in Basel lockt trotz Feuerwerksverbot Zehntausende an

Zehntausende Menschen haben am Freitagabend in Basel die Bundesfeier am Rhein besucht – trotz des kurzfristig verhängten Feuerwerksverbots. Die Ufer des Rheins füllten sich zwar mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, insgesamt wirkte die Feier aber etwas weniger gut besucht als in früheren Jahren.

Das traditionelle Feuerwerk über dem Rhein um 23 Uhr fiel wegen der anhaltenden Trockenheit und Hitze aus. Der Regierungsrat hatte nach langem Hin und Her am Donnerstag das offizielle Feuerwerk sowie jenes auf dem Bruderholz am 1. August abgesagt. In den beiden Basel gilt seit einer Woche ein absolutes Feuerentfachungs- und Feuerwerksverbot.
Offenbar hatte sich die kurzfristige Absage des Feuerwerks nicht überall herumgesprochen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher reisten dennoch in der Erwartung an, das traditionelle Spektakel über dem Rhein zu sehen, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA beobachtete.
Das übrige Festprogramm fand wie geplant statt. Entlang der beiden Rheinufer und auf dem Marktplatz sorgten rund hundert Verpflegungsstände, Musik sowie Darbietungen auf dem Wasser für Unterhaltung.
Aus Sicht der Blaulichtorganisationen sei es zu keinen grösseren Zwischenfällen gekommen, schrieb die Kantonspolizei Basel-Stadt in der Nacht auf Samstag in einer Mitteilung. Ein mutmasslicher Taschendieb sei festgenommen worden. Zudem sei es nach Mitternacht zu kleineren Schlägereien gekommen. Das allgemeine Feuer- und Feuerwerksverbot sei im Bereich der Veranstaltung sowie in der unmittelbaren Umgebung mehrheitlich gut eingehalten worden.
Auf dem Bruderholz wird am Samstagabend anstelle des Feuerwerks eine Wasser-, Licht- und Lasershow gezeigt.




