Legionellen: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

Ein Legionellen-Ausbruch in Basel führte zu 28 Infizierten und einem Todesfall. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung.

Das Wichtigste in Kürze
- In Basel-Stadt hat es einen Legionellen-Ausbruch gegeben.
- 28 Personen sind erkrankt, ein 69-jähriger Mann ist verstorben.
- Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung.
Im Kanton Basel-Stadt ist es zu einem Legionellen-Ausbruch gekommen.
Insgesamt erkrankten nach der Infektion mit den Bakterien 28 Personen. Erst am heutigen Mittwoch wurden zwei weitere Erkrankungen vermeldet.
Ein 69-jähriger Mann «mit Begleiterkrankungen» verstarb. Das teilte das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt mit.
Die Ansteckungsherde des Basler Legionellen-Ausbruchs sind indes gefunden worden. Durch zwei Kühltürme auf dem Dach des Manor-Hauptsitzes in Basel verbreiteten sich die Bakterien.
Besonders brisant: Die Basler Regierung wusste offenbar bereits 2018 von der Gefahr durch die Kühltürme.
Nun hat die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt eine Untersuchung eingeleitet. Und ein Strafverfahren wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung eröffnet.
Dieses soll zeigen, wie und weshalb es zum Legionellen-Ausbruch kommen konnte. Aufgrund des laufenden Verfahrens könne man keine weiteren Auskünfte erteilen, so die Staatsanwaltschaft.







