Stadt Basel

Basler Polizei weist nach unbewilligter Demo 174 Personen weg

Keystone-SDA
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Basel,

Die Polizei hat nach der unbewilligten Pro-Palästina-Kundgebung in Basel 174 Personen kontrolliert und weggewiesen. Zudem stellte sie einen Schlagstock und Propagandamaterial mit Hamas-Symbolik sicher, wie die Kantonspolizei Basel-Stadt am Samstagabend mitteilte.

Bei den Kontrollen wurden ein Schlagstock, diverse Schutzbrillen und Vermummungsmaterial sowie Propaganda-Material mit Hamas-Symbolik sichergestellt.
Bei den Kontrollen wurden ein Schlagstock, diverse Schutzbrillen und Vermummungsmaterial sowie Propaganda-Material mit Hamas-Symbolik sichergestellt. - Kantonspolizei Basel-Stadt

Eine Person sei festgenommen worden, weil sie wegen eines Delikts ohne Zusammenhang mit der Demonstration zur Umwandlungshaft ausgeschrieben gewesen sei. Mindestens vier weitere Personen würden wegen Hinderung einer Amtshandlung angezeigt. Zwei Jugendliche seien in polizeilicher Obhut geblieben, bis sie von ihren Eltern abgeholt worden seien.

Bei den Kontrollen habe die Polizei neben dem Schlagstock auch Schutzbrillen, Vermummungsmaterial sowie Propagandamaterial mit Hamas-Symbolik sichergestellt.

Laut Mitteilung sei es auch zum Einsatz von Pfefferspray gekommen: Eine Demonstrantin habe sich mehrfach den Anweisungen der Polizei widersetzt und einen Polizisten körperlich angegangen. Abgesehen vom Pfefferspray seien keine Einsatzmittel eingesetzt worden.

Achtstündige Sperrung

Rund 300 Personen hatten sich am Samstagnachmittag auf dem Theaterplatz zu der unter dem Titel «Death to Zionism» angekündigten, unbewilligten Kundgebung versammelt. Die Polizei kesselte einen Teil der Demonstrierenden ein und führte Personenkontrollen durch. Nach Angaben der Polizei hatten Teilnehmende Vorbereitungen für einen Demonstrationszug getroffen und Gespräche mit dem Dialogteam verweigert.

Der Steinenberg und der Verzweigungsbereich der Theaterstrasse seien wegen des Polizeieinsatzes während rund acht Stunden gesperrt gewesen.

Kommentare

User #1440 (nicht angemeldet)

Wie man hört, wissen diese Jungendlichen nichts über die Geschichte! Sie urteilen, sehen aber das ganze Bild nicht.

User #2271 (nicht angemeldet)

Würde sämtliche Teilnehmer dieser unbewilligten Demo zu dienstleistungen ( gemeinnützige Tätigkeit) in der Stadt heran ziehen und die Kosten für den Einsatz der Vollstreckungsbeamten bluten lassen. Ein härteres Vorgehen wäre vlt Abschreckung, um solche Demos zukünftig zu unterbinden.

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