SP-Nationalrätin Samira Marti muss Eichhörnchen-Fans abwimmeln

Auf dem Balkon von SP-Nationalrätin Samira Marti tummeln sich zahme Eichhörnchen. Inzwischen muss sie deshalb sogar Tier-Fans abwimmeln.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Baselbieter SP-Nationalrätin Samira Marti erzählte von Eichhörnchen auf ihrem Balkon.
- Nach der Podcastfolge erhielt sie viele Rückmeldungen.
- Jetzt muss Marti klarstellen: «Nein, bei mir kann man keine Eichhörnchen streicheln.»
Gemüse anpflanzen – schwierig auf dem Balkon von Samira Marti. Der Grund dafür sind aber nicht etwa Unkraut oder Schnecken.
Eichhörnchen pfuschen der Baselbieter SP-Nationalrätin in die Gartenarbeit.
«Wir hatten eine Vormieterin, die während Jahrzehnten Eichhörnchen dressierte», sagt die 32-Jährige im Podcast «Meyer:Wermuth».
«Eichhörnchen dressiert?», fragt ihr Podcast-Partner und SP-Co-Präsident Cédric Wermuth erstaunt.
Eichhörnchen füllen Balkon-Beete mit Nüssen
Es habe wirklich viele Eichhörnchen auf ihrem Balkon, bekräftigt Samira Marti. Diese hätten keine Angst vor Menschen. Zahm geworden seien die Tiere, weil die Nachbarin sie über Jahrzehnte hinweg mit Nüsschen gefüttert habe.
Die hungrigen Nager hinterlassen auch einiges in den Beeten. «Unterdessen sind die ganzen Hochbeete voll von Nüssen», sagt die Hobbygärtnerin. «Sie verstecken dort ihren Wintervorrat und sie fressen alles weg, was du säst.»
Trotz allem haben die cleveren Tiere die Herzen einiger Hörerinnen und Hörer erobert. Denn: Mittlerweile muss die Politikerin Eichhörnchen-Fans abwimmeln!
«Man kann sie nicht anfassen»
Sie habe wirklich sehr viele Rückmeldungen zu den Eichhörnchen bekommen, sagt Samira Marti in der neuesten Podcastfolge.
«Ein paar hatten wirklich das Gefühl, man könne bei mir Eichhörnchen streicheln.» Aber: «Nein, bei mir kann man keine Eichhörnchen streicheln», stellt sie klar.
«Man kann sie nicht anfassen und sie finden es schon nicht mega cool, wenn man ihnen zu nahe kommt.»
«Halten Abstand ein»
Wie bitte? Hörerinnen und Hörer verwechseln den Balkon der Politikerin mit einem Eichhörnchen-Streichelzoo?
Marti sagt zu Nau.ch: «Es haben sich verschiedene Podcast-Hörerinnen und Hörer gemeldet, weil Eichhörnchen offenbar sehr beliebte Tiere sind. Die Anfragen waren sicher auch mit einer Prise Humor zu lesen.»
Wichtig sei ihr, zu sagen, dass Eichhörnchen wild lebende Tiere seien. «Sie suchen den Menschenkontakt nicht aktiv.» Ihre Vormieterin habe die Eichhörnchen jahrzehntelang mit Nüssen auf dem Balkon versorgt. Deshalb hätten sie keine grosse Angst vor ihrer Familie.
«Besonders toll finden sie das Gemüse, das wir anbauen», sagt sie mit einem Augenzwinkern. «Wir halten den natürlichen Abstand trotzdem ein.»
Tochter hat besonders Freude an Eichhörnchen
Vor rund einem Jahr wurde Marti Mutter einer Tochter. Diese habe an den Eichhörnchen besondere Freude, sagt Marti. «Sie kann sich vom Fenster aus an den kleinen Tieren nicht sattsehen.»
Wie viele Eichhörnchen sich auf ihrem Balkon tummeln, kann die Nationalrätin nicht sagen. «Ich kann sie schlecht unterscheiden.» Jedenfalls sei es nicht so, dass es sich um Scharen von Tieren handle.
Eichhörnchen-Fans müssen aber nicht traurig sein. Gelegenheit, die flinken Tiere zu beobachten, bietet zum Beispiel der Eichhörnchenwald in Lenzerheide GR. Auch im Tierpark Goldau im Kanton Schwyz treffen die Besuchenden mit etwas Glück auf wilde Eichhörnchen.










