Stadt Basel

    Basler Flüsterer: Das ist der Lieblingsort der Globus-Chefin

    Redaktion
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    Basel,

    Wie die Zeit vergeht: Schon seit einem Jahr ist das renovierte Globus-Warenhaus in Basel wiedereröffnet. Geschäftsführerin Ricarda Boucinha zieht Bilanz.

    basel flüsterer
    Wissen, worüber in Basel diskutiert wird? Hier erfährst du es. Das Bild zeigt den bekannten Wilden Mann aus dem Kleinbasel. - keystone / Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • «BSssst!»: Der Basler Flüsterer liefert Gesprächsstoff vom Rheinknie.
    • Ob kultige Auftritte von Basler Köpfen, Personalien aus der Szene oder Anekdoten.
    • Hast du was gehört oder gesehen? Schreib uns: [email protected].

    Seit Januar 2026 gibt es auf Nau.ch den Basler Flüsterer. Ganz nach dem Vorbild der kultigen «Flüstertüte» aus Bern. Kompakt, pointiert und mit Augenzwinkern. Den Blick hinter die Kulissen der Politik, des gesellschaftlichen Lebens und der Basler Szene gibt es jetzt hier.

    Das ist der Lieblingsort der Globus-Geschäftsführerin

    Mit Pauken und Trompeten öffnete das frisch renovierte Globus-Geschäft am Basler Marktplatz vergangenen Herbst seine Pforten. Nau.ch war damals vor Ort. Die Geschäftsführerin Ricarda Boucinha zieht nun nach einem Jahr Bilanz.

    «Ein Warenhaus ist nie fertig entwickelt. Wir lernen täglich dazu und möchten uns immer wieder verbessern», wird Boucinha in einem Communiqué zitiert. Im ersten Jahr habe es auch Herausforderungen gegeben, so die Chefin weiter. Abläufe und Mitarbeitende hätten sich erst einspielen müssen, die Baustellensituation rund um das Haus sei spürbar gewesen.

    Erfreulich entwickeln sich laut Boucinha die Bereiche Fashion, Home und Beauty. Man habe bereits die Lingerie-Abteilung vergrössert sowie das Schmuckangebot am Eingang um neue Marken ergänzt.

    Doch welcher Ort gefällt der Geschäftsführerin im neuen Globus am besten? Ist es das Untergeschoss, wo man sich fein verköstigen lassen kann? Oder doch das Rooftop-Café, von wo aus man den Marktplatz überblicken kann?

    Tatsächlich ist es die Rolltreppe! «Für mich ist sie das Herzstück. Hier spürt man die Lebendigkeit des Hauses, sieht die verschiedenen Etagen und begegnet unseren Gästen.»

    Mit dieser Antwort hätte der Flüsterer definitiv nicht gerechnet. (29.10.)

    *

    Hey, Zürcher: Lust, in Basel Polizist zu sein?

    Der Personalmangel bei der Basler Kantonspolizei beschäftigt die Stadt schon seit Langem. Zuletzt berichtete beispielsweise der «Sonntagsblick», dass nun auch Deutsche, die lediglich über eine B-Bewilligung verfügen, versuchsweise für die Ausbildung zugelassen worden waren.

    Die Polizei scheint bei der Personalrekrutierung den Fokus nicht nur gen Norden zu richten. Wie sie selbst über Social Media zeigt, wird auch in der bevölkerungsreichsten Stadt der Schweiz nach potenziellen Gesetzeshüterinnen und -hütern gesucht.

    «Wir wollten nur kurz schauen, ob in Zürich alles läuft», schreibt die Basler Kapo dazu. Wenn das mal nicht zum Thema während der nächsten Fasnacht wird, denkt sich der Flüsterer… (27.10.)

    *

    Schultz schlägt Vogel im FCB-Gipfel

    Sie waren beide Trainer beim FC Basel: Heiko Vogel (50) und Timo Schultz (49). Vogel stellte in seiner zeitweiligen Funktion als Sportchef sogar noch selber Schultz an – 2023 war das. Er tat dies mit grossen Vorschusslorbeeren, um ihn dann nach wenigen Monaten davonzujagen.

    Am Sonntag kam es nun in der 2. Bundesliga zum direkten Duell der beiden Deutschen – beim Spiel VfL Osnabrück gegen Greuther Fürth. Der Flüsterer verfolgte das Spiel gebannt.

    Aber mit einem Doppelschlag vor der Pause war der FCB-Gipfel schnell entschieden: Schultz schlägt Vogel mit 3:0 und überholt ihn auch gleich in der Tabelle.

    Vogel sprach danach von «Systemausfall», «bitterer Pille» und «verdienter Niederlage». Vor dem Spiel hatte er noch lobende Worte für Schultz parat: «Ich würde mich immer wieder für Timo entscheiden», sagte er gemäss «Kicker». (26.10.)

    *

    Dieses Auto fährt so bald nirgends mehr hin!

    Parkraum ist knapp in Basel. Wer vor allem wochenends in der Stadt unterwegs ist, dürfte Schwierigkeiten haben, einen geeigneten Platz zu finden. Umso ärgerlicher ist es dabei, wenn bestimmte Hindernisse dann auch noch eine freie Fläche blockieren.

    Auf einen solchen Fall stiess ein Leser am Samstag an der Birsstrasse und lieferte dem Flüsterer Bildmaterial. Ein schwarzer Mercedes – ohne Kennzeichen – steht verlassen in der blauen Zone. Fixiert ist er durch eine Radklammer, vorne befindet sich Absperrband. Auskunft zu diesem spezifischen Fahrzeug kann die Basler Kantonspolizei leider nicht liefern.

    Allgemein teilt jedoch Mediensprecher Rooven Brucker mit, aus welchen Gründen die Polizei solche Klammern anbringt. Dazu gehören etwa: fehlende Kontrollschilder, kein Versicherungsschutz, ausstehende Steuern, technische Mängel und nicht betriebssicherer Zustand.

    «Der Grund für das Stehenlassen ist wohl in den meisten Fällen, dass die Fahrzeuge keinen Wert mehr aufweisen und dem Besitzer das Geld für Betrieb und/oder Unterhalt fehlt», so Brucker. Kann der Halter ausfindig gemacht werden, wird dieser gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

    Kommt kein Kontakt zustande, wird eine «Verwertungsverfügung» mit 90-tägiger Frist erstellt. Daraufhin wartet nur noch der Verkauf oder – was häufiger vorkommt, die Entsorgung. (19.10.)

    *

    BVB posten grusiges Bild aus Tram

    Ist man mit dem ÖV unterwegs, möchte man wahrscheinlich eher nicht wissen, wer oder was bereits den Sitzplatz genutzt hat. Die Basler Verkehrs-Betriebe liefern nun via Social Media einen weiteren Grund, wieso.

    In einem Post ist ein Bild von einem benutzten Einweg-Rasierer zu sehen, drumherum zahlreiche entfernte Härchen. «Es handelt sich um den ersten uns bekannten Vorfall dieser Art», sagt BVB-Mediensprecherin Selina Meyer dazu auf Anfrage von Nau.ch.

    tram basel
    Ekelhaft! Eine Person hat sich offenbar während der Tramfahrt rasiert. - Screenshot Instagram / @baslerverkehrsbetriebe

    Zugegeben, so schlimm wie Fäkalien auf dem Sitz, wie man es schon etwa von der Berliner U-Bahn gehört hat, ist es nicht. Der Flüsterer findet‘s trotzdem widerlich. (15.10.)

    *

    Gewinnt Basler Garten-Projekt den «Soziokultur Award»?

    Ein integratives Basler Projekt steht in der engsten Auswahl des diesjährigen «Soziokultur Award». Dieser wird am 12. November im Zürcher Volkshaus vergeben. In der Kategorie Publikumspreis kämpft das Projekt «HEKS Neue Gärten» gegen zwei Projekte aus dem Kanton Bern.

    Das Konzept ist erfrischend einfach: Auf biodiversen Grünflächen werden in beiden Halbkantonen Begegnungen zwischen zugewanderten und einheimischen Menschen ermöglicht. Trotz Hitzeperioden konnten dieses Jahr Gurken, Kürbisse, Tomaten und Mais geerntet werden.

    Der Basler Flüsterer drückt schon jetzt die (grünen) Daumen. Und er hofft zusammen mit der Basler HEKS-Geschäftsleiterin April Walker auf den Zustupf von mehreren tausend Franken. (08.10.)

    *

    FCB-Legende: Eine dritte Bio für Karli

    Da liest der Flüsterer, dass letzte Woche eine Biographie über FCB-Legende Karli Odermatt (83) erschienen sei. Der Flüsterer stutzt und schreitet suchend seine Bibliothek ab. Da! Die grosse, fotoband-ähnliche Biographie «Karl Odermatt Story» aus dem Jahr 1971, verfasst also noch zu Aktivzeiten und vor dem spektakulären Transfer zu YB. Und da! Eine zweite Karli-Biographie, diesmal von 2002, verfasst durch Susanne Haller und René Matti. Titel: «Karli, none Goal!», nach einem beliebten Fangesang im Joggeli.

    Ja, gewisse Fussballer haben nie eine Biographie erhalten. Bei Karli ist nur ein klassischer Biographie-Hattrick gut genug. (28.09.)

    *

    Töff «kopfüber»: Das steckt dahinter

    Siehst du manchmal auch Dinge und fragst dich, wie sie dorthin oder in diesen Zustand geraten sind? So einen Moment erlebte am Mittwoch eine Nau.ch-Leserin in der Nähe der Basler Berufsfachschule an der Kohlenberggasse. Da stand doch glatt ein Töff am Strassenrand – und zwar «kopfüber»!

    töff basel
    In dieser misslichen Lage entdeckte eine Nau.ch-Leserin diesen Töff. - Nau.ch-Leserreporterin

    Den entsprechenden Bildbeweis übermittelte sie daraufhin dem Flüsterer. Auf Anfrage bringt die Basler Kantonspolizei Licht ins Dunkel. Diese war nämlich deshalb im Einsatz. «Die meldende Person gab an, dass sie beim Vorbeifahren mit dem Auto ein Motorrad touchiert habe, welches daraufhin umgefallen sei», schreibt Mediensprecher Stefan Schmitt auf Anfrage.

    Aha! Ein Verkehrsunfall also. Doch nun wird es kurios: «Vor Ort sahen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei das Motorrad in der auf dem Bild ersichtlichen Endstellung nach dem Unfall.» Der Töff habe doch wirklich allein durch die Kollision mit dem Auto eine 180-Grad-Wende vollzogen.

    Wie auch immer, die Geschichte hat ein gutes Ende. Die beiden Fahrzeughalter einigten sich in der Folge «gütlich» und meldeten den Schaden der Versicherung. «Es wurde niemand verletzt und aus dem Tank des Motorrads ist nur eine äusserst geringe Menge Treibstoff herausgetropft, die gebunden werden konnte», erklärt Sprecher Schmitt abschliessend. (25.09.)

    *

    Mega-Velostau am Basler SlowUp!

    Wer einen gemütlichen Sonntag auf dem Velo ohne nervige Autos verbringen möchte, der dürfte auf diesen Termin jeweils stets hinfiebern: der SlowUp. Bei dem Event wird der Öffentlichkeit für mehrere Stunden eine autofreie Strecke zur Verfügung gestellt – in der Region Basel-Dreiland sind es gar satte 62 Kilometer! Gestern Sonntag war es dort wieder soweit. Und 61’000 Personen waren dabei.

    Neben mehreren Grenz- und Rheinüberquerungen wurden auch zwei «imposante Kraftwerkübergänge» geboten. So beschreibt es zumindest die eigene Webseite. Für den Flüsterer stellte sich einer dieser Übergänge – derjenige zwischen Augst BL und Wyhlen (D) – jedoch als unerwartet zeitraubend heraus: Es gab doch tatsächlich einen regelrechten Velostau!

    Grund für den stockenden Verkehr war eine Fahrbahnverengung durch eine Absperrung gegen Ende der Überbrückung. Und wohl auch das sehr schöne Wetter, welches zahlreiche Menschen an diesem Tag auf die Velos lockte.

    Nach etwa einer halben Stunde warten und schieben war das Hindernis überwunden – und es konnte weiter geradelt werden. So «slow» war der SlowUp womöglich noch nie, dachte sich der Flüsterer. (21.09.)

    *

    Tanja Grandits eröffnet Geschäft im St. Johann

    Die Sterneköchin Tanja Grandits ist in Basel kein unbeschriebenes Blatt. Seit 18 Jahren verköstigt die Deutsche Gäste in ihrem Restaurant Stucki. Dort betreibt sie auch einen Laden. Aufgrund einer Sanierung ist dieser derzeit jedoch geschlossen – doch Ersatz ist bereits gefunden.

    tanja grandits
    Die Köchin Tanja Grandits in der Küche ihres Restaurants Stucki in Basel. (Archivbild) - keystone

    Seit heute Freitag ist «ava» in der St. Johanns-Vorstadt eröffnet. Das Geschäft bietet diverse Produkte etwa für die Küche und Zuhause.

    «Für mich soll das ein Ort werden, an dem sich alle wohlfühlen, die gutes Essen, hochwertige Materialien und durchdachtes Design lieben», sagt die Köchin mit den zwei Michelin-Sternen und 19 Gault-Millau-Punkten gemäss einer Medienmitteilung. Der Flüsterer ist gespannt. (18.09.)

    *

    FCB-Plakate bringen alte Idole und viel Nostalgie

    Da schlendert der Flüsterer ahnungslos zum Wettsteinplatz. Vor dem Sutter-Begg wird er freudig-nostalgisch überrascht: Ist das nicht Admir Smajic, der da von der Plakatsäule hinunterguckt?

    Ja, es ist Smajic! Seine Tochter Adela ist zwar als Reality-Star bei der jüngeren Generation bekannter. Aber alle FCB-Fans, die über 40 Jahre alt sind, wissen um die Strahlkraft dieses Stürmers. Smajic, inzwischen gleich alt wie sein Jahrgang (63), lässt noch heute alle Bebbis schwelgen.

    Und wieso diese Plakate auf der altmodischen Litfasssäule? Ganz einfach: Initiant Lorenz Schumacher hat mit fcbtrikots.ch eine hübsche Plakatausstellung zu «50 Jahren Trikotwerbung beim FC Basel» geschaffen. Die Website ist Teil des FCB-Museums-Netzwerks.

    Auf den Plakaten ebenfalls zu sehen sind Oliver Kreuzer, Mohamed Salah, Xherdan Shaqiri und Arthur Cabral. Ja, so einen Knipser wie der Brasilianer könnte das aktuelle Team sehr gut brauchen. (10.09.)

    *

    Das grosse Revival des Landhof-Stadions

    Um das Stadion Landhof ist es ruhig geworden, seitdem es nicht mehr die Heimstätte des FC Basel ist. Und auch Länderspiele gibt es dort schon lange nicht mehr. Zwar steht immer noch die denkmalgeschützte Haupttribüne mitten im Wohnquartier und erinnert trotzig an glorreiche Zeiten. Aber eigentlich ist das ganze Revier nur noch ein (höchst beliebter) Quartier-Treffpunkt.

    Letzten Samstag kehrte fussballerisches Leben in den Landhof zurück. Nicht gerade das ganz grosse Kino, aber doch immerhin das Turnier des Schweizerischen Architekturmuseums (SAM). Auf vier Feldern stritten Teams aus Bau-, Planungs- und Architekturfirmen um den SAM-Cup. Da wurden für einmal nicht Gebäude konstruiert, sondern schöne Angriffe – und natürlich wurde auch gemauert.

    Der Flüsterer hat sich über eine Spielregel besonders gefreut: Es musste bei jedem Team, trotz fliegender Wechsel, immer eine Frau auf dem Feld stehen. Einige Teams haben diese Klausel allerdings so gelöst, dass sie ihre Frau einfach ins Tor stellten. Tja, ganz findig, diese Planer. (01.09.)

    *

    «Ych stieg ins Trämmli 14 y» bald Geschichte?

    Durch die Basler Innenstadt sollen weniger Tramlinien verkehren. Von heute sieben sollen es künftig maximal deren fünf sein. Gestern wurden entsprechende Pläne zur Tramnetzoptimierung veröffentlicht. Der ein oder andere FCB-Fan dürfte dabei jedoch geschluckt haben.

    Denn: In Zukunft soll es die Linie 14, welche den Anhang zum St. Jakob-Park kutschiert, nicht mehr geben. Auch für den Flüsterer war dies stets der bevorzugte Weg zum Stadion.

    In der Praxis ist die geplante Änderung lediglich von namentlicher Natur. Ein Tram in Richtung Pratteln mit Halt beim Joggeli soll es natürlich weiterhin geben. Nur würde dieses dann die Nummer 3 tragen. Der Basler Fangesang «Ych stieg ins Trämmli 14 y» entspräche bei diesem Szenario jedoch nicht mehr der Realität – ein kleiner Wermutstropfen.

    Bis zum 25. September läuft eine Online-Mitwirkung, bei der Interessierte sich zu den Plänen einbringen können. (25.08.)

    *

    Nach dem Jazzfestival beginnt die grosse Velosuche

    Letzten Freitag stand die Basler Innenstadt ganz im Zeichen des Musikfestivals «Em Bebbi sy Jazz». In dieser Woche heisst das Motto wohl «Em Bebbi sy Velo». Denn: Im Vorfeld dieses Anlasses hat die Basler Kantonspolizei 25 Zweiräder eingesammelt, wie sie auf Anfrage bestätigt.

    Die Besitzerinnen und Besitzer haben nun mindestens 30 Tage lang Zeit, ihre Velos wieder zurückzubekommen. Wohlgemerkt nach Entrichtung einer Gebühr und der Ordnungsbusse. «Nach Ablauf dieser Frist werden die nicht abgeholten Zweiräder verwertet», schreibt die Polizei.

    Der Flüsterer hat vernommen, dass unter den Betroffenen auch Mitarbeitende der kantonalen Präsidialdirektion, Abteilung Kultur sind. Diese unterstützt ironischerweise den Event via Swisslos-Fonds… (18.08.)

    *

    Volle Wolle: Stricken jetzt auch im Café

    Stricken ist im Trend, besonders in Basel, scheint es. Der Flüsterer berichtete vor Monaten über die Community «Eifach gstriggt». Diese frönt auch im Basler Stadtkino zu ausgewählten Filmen ihrem Hobby.

    Seit Samstag gibt es jetzt an der Schönaustrasse in der Nähe des Badischen Bahnhofs sogar ein Strickcafé: Das «Strick Schnack» wird von Mutter und Tochter Corinne und Romina Leuenberger geleitet. Auf ihrem Insta-Account sind erste Bilder zu sehen.

    Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Das Strickzeug kann man selber mitnehmen oder dort beziehen. (10.08.)

    *

    Dieser Basler Beizer hat Nerven

    Letzten Samstag eröffnete der Tinka Specialty Coffee Shop am Aeschenplatz. Der Andrang war gross.

    Gross auch der Schock am nächsten Tag: Die grosse Scheibe des Cafés war eingeschlagen. Was tun? Betreiber Norbert Tinka wählte die kreativ-ironische Variante.

    Auf Instagram schrieb er: «Freut uns, dass unser neues Café euch so gefällt, dass ihr auch nachts rein möchtet.» Und publizierte darunter zur Erinnerung die regulären Öffnungszeiten. Der Mann hat echt Nerven, findet der Flüsterer. (30.07.)

    *

    Bahnhof Basel SBB: Weiter wenig los auf der neuen Passerelle

    Mehr als ein halbes Jahr bereits entlastet eine neue 60-Millionen-Franken teure provisorische Passerelle am Bahnhof SBB den Hauptzugang zu den Gleisen. Wobei «entlasten» hier wohl eher eine Übertreibung darstellt.

    Schon seit seiner Eröffnung entlastet sich das Bauwerk selbst. Nur wenige Menschen sind dort anzutreffen, während die Hauptpasserelle zu den Stosszeiten voll ist. Mehrere Medien griffen dieses Thema bereits auf.

    Als Nau.ch Mitte Dezember seinen Beitrag dazu veröffentlichte, liessen die SBB verlauten: «Für Einschätzungen ist es noch zu früh.» Es brauche Zeit, um sich an neue Wege zu gewöhnen.

    basel
    Montagmorgen, 8:15 Uhr: Viele Personen verirren sich nicht auf das Provisorium am Bahnhof SBB. - Nau.ch

    Vom Flüsterer wurde die neue Passerelle bisher ebenso sehr selten genutzt. Heute Morgen packte ihn jedoch wieder einmal die Neugier und er verschaffte sich einen Augenschein vor Ort. Das Resultat ist im Bild oben zu sehen. Besonders viel scheint sich nicht getan zu haben. (20.07.)

    *

    Vor 60 Jahren: Basler Schiri machte England zum Weltmeister

    Am 30. Juli feiert das berühmte «Wembley-Tor» seinen 60. Geburtstag. Für alle, die später dazugekommen sind: Im WM-Final 1966 standen sich Gastgeber England und Deutschland gegenüber.

    Das vorentscheidende 3:2 für England war vermutlich kein Tor: Der Schuss von Geoff Hurst landete via Latte auf oder hinter der Linie. Mangels VAR gab der Basler Schiedsrichter Goffried «Gotti» Dienst den Treffer – auch auf Hinweis des Linienrichters Tofiq Bahramov, der es eigentlich gar nicht sehen konnte. Trotzdem ist dem Aserbaidschaner heute in Baku das Nationalstadion gewidmet.

    Der Flüsterer hat neulich eine Autogrammkarte von Gotti Dienst gesehen. Und war verblüfft: Auf der Karte standen Privatadresse sowie die private und geschäftliche Telefonnummer! Das war schon damals sehr gewagt («Schiedsrichter ans Telefon!»). Und wäre heute, im Zeitalter von «Schiri, wir wissen, wo dein Auto steht», grob fahrlässig.

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    Autogrammkarte von Gotti Dienst. - Nau.ch

    Auch undenkbar heutzutage, dass die WM 1966 nach 32 Spielen beendet war. Und dass der Pokal kurz zuvor an einer Briefmarken-Ausstellung geklaut und später von einem Hund namens Pickles in einem Gebüsch gefunden wurde. (13.07.)

    *

    Hier radelt der deutsche Präsident über die Grenze

    Im Rahmen seiner Besuchsreihe «Ortszeit Deutschland» hat der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seinen Amtssitz für drei Tage nach Lörrach (D) verlegt. Dabei nimmt sich der Staatsmann aber auch Zeit, um – sozusagen – über den deutschen Tellerrand hinauszublicken.

    Denn am Donnerstag besuchte er die Gemeinde Riehen BS. Dort traf er, nachdem er zusammen mit dem Lörracher Oberbürgermeister Jörg Lutz über die Grenze geradelt war – vorbildlich mit Helm –, auf die Gemeindepräsidentin Christine Kaufmann (EVP) sowie den Basler Regierungspräsidenten Conradin Cramer (LDP).

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    Frank-Walter Steinmeier passiert zusammen mit Jörg Lutz die Grenze zur Schweiz. Dort warten bereits die Amtskollegen aus Basel. - Nau.ch

    Auf dem Programm stand zunächst eine Velotour entlang des Landschaftsparks Wiese. Dort erklärten Ranger dem Bundespräsidenten die Gegebenheiten des Parks sowie deren Arbeit. Danach zog es den Tross ins Riehener Gemeindehaus, wo sich Steinmeier in das Gästebuch des Kantons Basel-Stadt eintrug. Davor brachte Gemeindepräsidentin Kaufmann dem deutschen Staatsoberhaupt jedoch noch anhand des Riehener Modells die Gemeinde etwas näher.

    In der Folge gab es einen kleinen Abstecher bei der Confiserie Brändli für einen Vormittagskaffee. Wie der Flüsterer bemerkte, staunten da auch einige Schaulustige nicht schlecht.

    Zu guter Letzt besuchte Steinmeier die Fondation Beyeler. Begleitet wurde er da zusätzlich von Ulrike Erbslöh, Kaufmännische Direktorin, und Theodora Vischer, Chief Curator. Danach ging es für den höchsten Mann im deutschen Staate in der Limousine mit dem Kennzeichen «0-1» aber auch schon wieder zurück über die Grenze. (02.07.)

    Kommentare

    User #6303 (nicht angemeldet)

    Schon wieder Kaffee trinken, so viel Kaffee kann man gar nicht trinken

    User #3050 (nicht angemeldet)

    Wasserballer, wie Norbert Tinka, waren immer coole Typen. Ohne diese Voraussetzungen könnten sie diese harte Sportart nicht betreiben.

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