Basler MCH Group verdreifacht Gewinn im ersten Semester

Die Basler MCH Group hat im ersten Halbjahr 2026 den Umsatz trotz einem schwierigen Nahostgeschäft gesteigert. Unter dem Strich wurde der Gewinn mehr als verdreifacht.

Der Umsatz stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 12 Prozent auf 248,8 Millionen Franken, wie das Messeunternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Betriebsgewinn EBITDA stieg auf 34,3 von 18,9 Millionen, der Reingewinn auf 18,6 von 5,3 Millionen. Damit gelang der Gruppe zum vierten Mal in Folge ein positives Halbjahresergebnis, nachdem sie zuvor während mehreren Jahren Verluste geschrieben hatte.
Der Anstieg des Ertrags gegenüber der Vorjahresperiode sei hauptsächlich auf die erste Ausgabe der Kunstmesse «Art Basel Qatar» im Februar sowie auf die Baumessen Conexpo in Las Vegas und Swissbau in Basel zurückzuführen, heisst es im Communiqué.
Die «Art Basel Qatar» sei ein bedeutender Expansionsschritt in eine strategisch wichtige Wachstumsregion des globalen Kunstmarkts gewesen, liess sich MCH-Chef Andrea Zappia zitieren. Dem gegenüber seien tiefere Erträge bei Expomobilia, negative Währungseffekte sowie die Auswirkungen des Nahostkonflikts gestanden.
Anlässe in Nahost abgesagt
Ab Anfang März hätten die Kunden im sämtliche Live-Veranstaltungen in der Region abgesagt. Seither habe sich die Lage schrittweise entspannt. Und im vierten Quartal sollen die Aktivitäten laut den Erwartungen von MCH Group wieder auf Normalkurs zurückkehren – wenn auch mit einem stärkeren Fokus auf lokale Zielgruppen.
Die starke Verbesserung der Gewinnzahlen erklärt das Unternehmen mit einer verbesserten operativen Effizienz im gesamten Geschäft. Damit sei eine solide Grundlage für nachhaltige Profitabilität gelegt worden.




