Stadt Basel

    Unterschriften für den Kauf von Basler Klybeck-Gebäuden eingereicht

    Keystone-SDA Regional
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    Basel,

    Aktivistinnen und Aktivisten haben am Mittwochabend beim Basler Rathaus gemäss eigenen Angaben rund 7000 Unterschriften eingereicht. Die Petition an die Regierung fordert, dass der Kanton die ehemals besetzten Klybeck-Gebäude kauft und als Kulturzentrum anerkennt.

    Eine Petition fordert den Erhalt dieses Klybeck-Arealteils in Basel als Kulturzentrum. Das Gebäude K106 (Bild) und die beiden Nachbargebäude wurden dieses Jahr besetzt und polizeilich...
    Eine Petition fordert den Erhalt dieses Klybeck-Arealteils in Basel als Kulturzentrum. Das Gebäude K106 (Bild) und die beiden Nachbargebäude wurden dieses Jahr besetzt und polizeilich... - Keystone-SDA/Michel Schultheiss

    Zudem verlangt sie, dass die mit der Basler Industriegeschichte verbundenen Bauten unter Denkmalschutz gestellt werden. Die Gruppe aus dem Umfeld der Liegenschaftsbesetzung «Zone Autonome Culturelle Klybeck» (Zack) überreichte die Unterschriften in Begleitung von Live-Musik und einem grossen selbstgebastelten Einhorn ein, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA beobachtete.

    «Über 7000 Menschen wollen ein Kulturzentrum und freie, unkommerzielle Begegnungs- und Gestaltungsräume», heisst es auf einem Flugblatt, das vor dem Rathaus auflag. Es bezieht sich auf die Gebäude K102, K104 und K106 im Klybeck-Quartier. Ein Kollektiv besetzte Ende Mai 2026 die Gebäude und rief dort das selbstverwaltete Kulturzentrum «Zack» aus.

    Anfang Juli räumte die Polizei die Liegenschaften. Diese befinden sich im Besitz des Versicherungsunternehmens Swiss Life. Die Eigentümerin möchte die Gebäude abreissen – ein entsprechendes Gesuch wurde Ende August im Kantonsblatt veröffentlicht. Teile der Bauten sind mit Schadstoffen durchsetzt, die beim Abbruch fachgerecht entfernt werden müssen.

    Mit dem Transformationsprojekt «Klybeck plus» wollen die Grundeigentümer Swiss Life und Rhystadt ein 30 Hektaren grosses Stadtquartier auf den ehemaligen Industrieparzellen schaffen. Geplant sind Wohnungen für 8500 Menschen und Raum für 7500 Arbeitsplätze.

    Kommentare

    User #2087 (nicht angemeldet)

    ein gebäude kauft man mit gültiger währung und nicht mit unterschriften. das ewige probieren ob doch noch was rauszuholen ist nervt extrem und es bekräftigt mich in meiner meinung, hausbesetzungen sofort zu räumen und die kosten den besetzern zu verrechnen!

    User #3926 (nicht angemeldet)

    Kanton soll kaufen und abreissen, wir wollen keine Basler Reitschule! Die sollen nach Bern ziehen da wird sie geholfen!

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