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Basel: Podium über Ukraine-Krieg und Schweizer Neutralität

Universität Basel
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In Basel diskutieren vier Gäste über die Folgen von Russlands Angriffskrieg für die Schweiz – kurz vor der Abstimmung über die Neutralitätsinitiative.

Ukraine-Krieg
In Basel diskutieren vier Gäste über die Folgen von Russlands Angriffskrieg für die Schweiz. (Symbolbild) - keystone

Wenige Tage vor dem 35. Jahrestag der ukrainischen Unabhängigkeit und im Vorfeld der Abstimmung über die Neutralitätsinitiative beleuchtet die Podiumsdiskussion die Auswirkungen von Russlands Krieg gegen die Ukraine auf die Schweiz. Im Zentrum stehen Fragen nach Neutralität, gesellschaftlichem Wandel, der ukrainischen Gemeinschaft in der Schweiz und der Rolle eines neutralen Staates in einem Krieg, der Europa nachhaltig verändert hat.

Weit weg – oder doch nicht? Russlands Krieg gegen die Ukraine betrifft auch die Schweiz. Der Krieg hat Debatten um die Neutralität und Verteidigungsfähigkeit der Schweiz neu entfacht. Zehntausende Geflüchtete aus der Ukraine fanden hier Zuflucht, und viele haben unterdessen hier Arbeit gefunden. Das Land ist auch Umschlagplatz für russische Rohstoffe, deren Verkauf den Angriffskrieg mitfinanziert.

Anna Jikhareva, Journalistin bei der Wochenzeitung WOZ

Marco Jorio, Historiker und Autor von «Die Schweiz und ihre Neutralität. Eine 400-jährige Geschichte»

Olha Shvets, Gründerin und Leiterin der Ukrainischen Schule «Barvinok» in Basel

Nazar Zatorskyy, Priester der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, Historiker und Doktorand der Theologie an der Universität Freiburg

Die Diskussion wird moderiert von Olha Martynyuk, Universität Basel, und Oliver Sterchi, Basler Zeitung.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kommentare

User #5206 (nicht angemeldet)

Neutralität ist kein Feigenblatt für Verlogenheit und Feigheit. Wer das Schweizer Neutralitätsprinzip vorschiebt, um weiter munter Geschäfte mit Diktatoren und Verbrecherstaaten zu machen, betreibt keinen Frieden, sondern dreckigen Opportunismus. Wegsehen, Schweigen und Bares kassieren, während nebenan Menschen verrecken und das Völkerrecht zertrampelt wird – das ist keine Diplomatie, das ist pure moralische Bankrotterklärung. Wer Neutralität als bequemes Schutzschild nutzt, um sich jeglicher Haltung und Verantwortung zu entziehen, betreibt keinen Opferschutz, sondern Täterschutz. Das ist kein stolzer Schweizer Wert, das ist der schamlose Missbrauch eines Prinzips für gierigen Eigennutz.

User #2323 (nicht angemeldet)

Na dann ist es ja schon im Vorhinein klar wie diese Diskussion ausarten wird, sicher nicht für eine strikte Neutralität.

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