EHC Basel verliert hitziges Testspiel in Freiburg

Das Testspiel in Freiburg endete für den EHC Basel mit einer 2:4-Niederlage und einer wahren Strafenflut. Insgesamt 153 Strafminuten wurden ausgesprochen.

Wie der EHC Basel mitteilt, reiste das Team im vorletzten Testspiel zum EHC Freiburg über die Landesgrenzen. Am Ende war die 2:4-Niederlage nebensächlich. Denn auf und neben dem Eis gab es eher Diskussionsstoff aufgrund der beiden Freiburger Ausschlüsse wegen bösen Fouls gegen das Basler Ausländerduo.
Dies hatte im Schlussdrittel weitere Strafen und Spielausschlüsse auf beiden Seiten zur Folge. Insgesamt wurden 153 Strafminuten verhängt. In Freiburg mussten die Basler auf sieben verletzte oder angeschlagene Spieler verzichten, davon vier Verteidiger.
Aus diesem Grund standen mit Naruskevicius, Egeric und Joss Spieler aus dem eigenen Nachwuchs auf dem Eis. Da bleibt nur zu hoffen, dass sich die Liste nach diesem Spiel nicht noch verlängert. Zumindest Stukel spielte nach dem Foul an ihm die letzten elf Minuten nicht mehr.
Zu Beginn kalt erwischt.
Gespielt wurde auch noch. Zumindest in den ersten beiden Dritteln. Die Partie begann dabei äusserst schlecht für Basel. Mit den ersten beiden Möglichkeiten konnten die Wölfe 2:0 in Führung gehen.
Bereits nach 66 Sekunden traf Ilstedt im Nachschuss und nach vier Minuten Elo in Überzahl. Nachdem sich Basel vom frühen Rückstand erholt hatte, gelang Schreifels der Anschlusstreffer.
Kurz danach wurden Liniger und Landskroner gemeinsam auf die Strafbank geschickt, was Ventelä prompt zum 3:1 ausnutzen konnte. Die Basler versuchten zu reagieren und kamen durch Barbei und Supinski zu guten Möglichkeiten. Doch erst zwei Minuten vor Ende des Startabschnitts gelang Nater nach schöner Vorarbeit von Supinski und Stukel das 2:3.
Powerplay und Effizienz waren ungenügend
Im zweiten Drittel zeigten sich die Basler verbessert. Es gab mehr Bewegung im Spiel, die Pässe wurden schneller und genauer gespielt und es gab mehr Scheibengewinne. Trotz einiger guter Möglichkeiten konnten sie Cerveny im Tor der Wölfe nicht bezwingen.
Im Gegenteil. Nach einem schnellen Umschalten gelang Pekar das 4:2. Dass trotz grosser Bemühungen im Schlussabschnitt keine weiteren Tore für Basel fielen, lag neben dem gegnerischen Torhüter auch am Powerplay, welches an diesem Abend auch aufgrund des guten Freiburger Unterzahlspiels nicht wie gewünscht funktionierte.
Strafenflut im Schlussabschnitt
Auslöser einer wahren Strafenflut im Schlussabschnitt war eine gefährliche Aktion von Ventelä gegen Supinski, die eine erste Spieldauerdisziplinarstrafe zur Folge hatte. Die Gangart wurde härter.
Der Höhepunkt war ein Check mit dem Knie gegen Stukel, was zum Ausschluss von Airich führte. Es folgten weitere Ausschlüsse gegen Pekar und Aeschbach (Faustkämpfe) sowie gegen Supinski (Stockstich).
Auch Basels Coach Himelfarb wurde von der Spielerbank verwiesen, da er sich über das Verhalten seines Trainerkollegen auf der anderen Seite aufregte und dies auch kundtat.
Bevor die Saison am Dienstag, dem 9. September 2025, mit einem Heimspiel gegen den HC Sierre beginnt, absolviert der EHC am nächsten Dienstag, 2. September 2025, das letzte Testspiel auswärts gegen denselben Gegner.