Kanton Basel-Landschaft: Regierung nimmt Stellung zu Blockzeiten und Sonderschulung

Der Regierungsrat Basel-Landschaft äussert sich zu wirtschaftsfreundlichen Blockzeiten, zur Sonderschulung, zur Berufsbildung und zur Biodiversität.

Auf Basis des Berner Schulversuchs «Spitalacker» hat die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion vier pädagogisch sinnvolle und wirtschaftsfreundliche Varianten für die Blockzeiten im Kanton Basel-Landschaft entwickelt. Eine Prüfung hat jedoch ergeben, dass eine Anpassung der Blockzeiten in Richtung des Berner Schulversuchs für die Eltern und den Kanton nur wenig Vorteile brächte. Der Regierungsrat erachtet die Bedürfnisse von Familien, Gesellschaft und Wirtschaft als wichtig und hat mit der Teilrevision des Bildungsgesetzes die Grundlagen zur Ermöglichung von Tagesschulen geschaffen.
Stellungnahmen an den Bund und weitere Konsultationen
zu den Stellungnahmen an den Bund und weitere Konsultationen)
Stellungnahme an den Bund: Revision der Holzhandelsverordnung (HHV) zur Beseitigung von Handelshemmnissen im Zusammenhang mit Importen von Holz und Holzerzeugnissen aus der Europäischen Union (EU)
Beantwortung der Interpellation 2026/4864: «Subventionen mit biodiversitätsschädigender Wirkung»
Die Regierung ist sich der Bedeutung der Biodiversität für den Kanton Basel-Landschaft bewusst. Bekannt ist zudem der Umstand, dass gewisse Subventionen nicht in erster Linie auf die Förderung der Biodiversität ausgerichtet sind, sondern andere Zielsetzungen verfolgt werden. Dadurch entstehen widersprüchliche Wirkungen von Subventionen.
In diesen Fällen gilt es, eine Interessenabwägung vorzunehmen. Schliesslich gilt es zu beachten, dass viele Subventionstatbestände in der Verantwortung des Bundes sind. Bei diesen Instrumenten nimmt der Kanton Basel-Landschaft über die fachspezifischen Konferenzen und über Vernehmlassungen Einfluss.
Sie räumt dabei der Verbesserung der Biodiversität stets grosses Gewicht bei.
Beantwortung der Interpellation 2026/3183 «Sonderschulung im Baselbiet:
Versorgungslücken, Sparfolgen und fehlende Entlastungsangebote»
Der Regierungsrat beurteilt die Versorgung in der Sonderschulung trotz steigender Fallzahlen und stark steigenden Kosten als gewährleistet. Bestehende Angebote sollen im Rahmen der gesetzlichen und finanziellen Vorgaben weiterentwickelt werden.
Beantwortung der Interpellation 2026/5149: «Bildungsbericht 2026: Handlungsbedarf
zugunsten der Berufsbildung»
Im Kanton Basel-Landschaft ist die Abschlussquote auf der Sekundarstufe II erneut angestiegen und liegt mittlerweile mit 91,5 Prozent klar über dem nationalen Mittelwert. Im Kanton Basel-Landschaft ging der Anteil der beruflichen Grundbildung an der höheren Abschlussquote weniger stark zurück als in den meisten anderen Kantonen. Der Regierungsrat erachtet die bestehenden Massnahmen zur Förderung der Berufsbildung als ausreichend und zielführend.






