Reinach BL: Buslinie 58 hält ab Dezember an neuer Haltestelle

In Reinach BL erhält die Buslinie 58 ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026 eine zusätzliche Haltestelle. Zudem sind die Finnenbahn und Waldwege gesperrt.

Die Buslinie 58 verkehrt seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 von Münchenstein und Arlesheim herkommend durch Reinach Nord auf der Strecke Sundgauer-, Basel-, Jupiter-, Stockacker-, Fleischbach- und Binningerstrasse, anschliessend bedient sie das Reinacher Zentrum und wendet im Arbeitsgebiet Kägen. Während der Bauzeit der Tramerneuerung fährt sie von der Sundgauer- direkt in die Fleischbachstrasse. In Reinach Nord bedient sie die Haltestellen Reinacherhof (derzeit baustellenbedingt provisorisch verschoben), Habsmatte und Mischeli.
Um die Erschliessung im nördlichen Gemeindeteil zu optimieren und einem mehrfach vorgetragenen Anliegen aus der Bevölkerung zu entsprechen, setzte sich die Gemeinde Reinach beim Kanton (Besteller und Finanzierer des Busangebots) und bei der BLT (Betreiberin) dafür ein, eine zusätzliche Bushaltestelle «Stockackerstrasse» im Kreuzungsbereich zwischen der Stockacker- und der Fleischbachstrasse ab Fahrplanwechsel im Dezember 2026 zu bedienen. Besteller und Betreiberin haben diese Anfrage positiv beantwortet. Somit kann der Werkhof der Gemeinde Reinach im Herbst zwei neue Haltekanten im genannten Kreuzungsbereich einrichten: Eine in der Fleischbachstrasse, westlich des Fussgängerstreifens in Richtung Süd und eine in der Stockackerstrasse in Richtung Nord.
Der Ausbaustandard der Haltestelle Stockackerstrasse bleibt auf ein Minimum begrenzt, vergleichbar mit jenem der Haltestellen Habshag oder Mischeli.
Sperrung Finnenbahn und Vorsicht im Wald
Aufgrund der nach wie vor anhaltenden Trockenheit leidet der Wald stark unter Trockenstress. Es muss mit spontanen Astabbrüchen und umstürzenden Bäumen gerechnet werden. Im gesamten Wald ist Vorsicht geboten.
Aufgrund des erhöhten Risikos müssen Finnenbahn und Wege im Waldstück «Ischlag» (oberhalb des Tierparks) bis auf Weiteres gesperrt werden. Die Absperrungen sind zwingend einzuhalten – Betreten auf eigene Gefahr, die Gemeinde übernimmt keine Haftung.
Austritt aus dem Schutzverband Nordwestschweiz
Der Gemeinderat hat die Mitgliedschaft von Reinach beim Schutzverband Nordwestschweiz per Ende 2026 gekündigt. Dieser Entscheid fiel vor dem Hintergrund der aktuellen Sparmassnahmen. Die Mitgliedschaft von Reinach im Gemeindeverbund Flugverkehr (GVF), der sich wie der Schutzverband Nordwestschweiz für weniger Fluglärm engagiert, bleibt bestehen.
«Gratis zum Mitnehmen»
Gebrauchte und noch immer brauchbare Gegenstände werden oft auf die Strasse gestellt, damit jemand anderes sie weiterverwenden kann. Das entspricht absolut dem Zeitgeist und solange das auf einem Privatgrundstück geschieht, ist es auch legitim. Doch auf der Allmend gilt es als Littering und es kann gemäss Polizeireglement eine Busse von 100 Franken drohen.
Die Polizei Reinach drückt allerdings ein Auge zu, wenn die Gegenstände am Abend wieder ins Haus gebracht werden. Auch muss auf dem Trottoir auf die anderen Leute Rücksicht genommen werden, so dass Personen mit Rollstuhl oder Rollator genug Platz haben. Auch die Zugänge für die Blaulichter müssen jederzeit gewährleistet sein.
Konkret heisst das: Matratzen, Sofas und andere sperrige Gegenstände sollten anders entsorgt werden.





