Die Bachelorette: Sogar Ariel findet ihre Kandidaten «cringe»

Aquaman, Prinzenkostüm und Gebrüll: In Folge eins muss Bachelorette Ariel öfter schlucken als flirten. Wirklich begeistern können sie nur wenige.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die erste «Bachelorette»-Folge mit Ariel startet mit viel Show und Fremdscham.
- Aquaman, Prinzenkostüm und Silbermaske sorgen für schräge erste Auftritte.
- Unter den Kandidaten eskaliert früh ein Streit um Fame und falsche Absichten.
- Ariel bleibt überraschend ruhig und findet vieles eher «cringe» als peinlich.
Sie wollte die «krasseste Bachelorette» werden. Doch in der ersten Folge sind es vor allem ihre Männer, die für Gesprächsstoff sorgen.
Am Montagabend startete Ariel (23) auf 3+ ihre Suche nach der grossen Liebe. Und die Kandidaten geben beim ersten Eindruck wirklich alles.
Vielleicht manchmal etwas zu viel.
Aquaman lässt Ariel cringen
Den wohl speziellsten Auftritt legt Arlind (21) aus Frauenfeld TG hin. Statt mit der Limousine kommt der 21-Jährige aus dem Meer gestapft. Mit Netz und in voller Aquaman-Montur.

Ariel ist zunächst «verwirrt». Als Arlind erklärt, er komme aus den sieben Weltmeeren, ist die Begeisterung überschaubar.
«Cringe. Wirklich cringe», urteilt die Bachelorette danach. Auf Deutsch: Zum Fremdschämen.
Auch sein Alter überrascht sie. Ariel gesteht trocken: «Ich dachte, er ist 40.»
Die Bachelorette: Chyna kommt als Prinz
Nicht weniger auffällig ist Chris alias Chyna (26) aus Affoltern ZH. Er steigt als Prinz Eric aus «Arielle, die Meerjungfrau» aus dem Auto.
«Ich bin irritiert», sagt Ariel zunächst. Sie stellt auch gleich klar: «Ich bin auf der Suche nach meinem König, nicht nach meinem Prinz.»

Ganz abschreiben sollte man Chyna trotzdem nicht. Mit einer Muschelkette und ordentlich Glitzer trifft er später genau Ariels Geschmack.
«Glitzer, ich liebe Glitzer», schwärmt sie bei der ersten Rosenvergabe. Chyna bekommt sogar die zweite Rose des Abends.
Silbermaske wird zur «Katastrophe»
Schlechter läuft es für Lionel (23). Der Basler erscheint mit einer silbernen Maske vor Ariel und erklärt gleich einmal, die anderen Kandidaten seien «alle fake».
Bei Ariel kommt die Nummer gar nicht gut an.
«Der ganze Auftritt war eine Katastrophe», sagt sie danach. Lionel sei total überfordert gewesen und habe alles andere als interessiert gewirkt.
Das vermeintlich geheimnisvolle Auftreten geht damit ziemlich nach hinten los.
Daniels Bisexualität wird sofort zum Thema
Schon vor dem ersten Treffen mit Ariel sorgt Dani (23) aus Thun BE für Diskussionen. Er erzählt seinen Mitstreitern offen, dass er bisexuell ist.
Nicht alle Männer reagieren entspannt. Es folgen Fragen darüber, ob Dani auch an ihnen interessiert sein könnte. Einer möchte daraufhin lieber nicht mehr mit ihm das Bett teilen.

Ariel selbst reagiert später deutlich gelassener. Dani erzählt ihr offen, dass er auf Frauen und Männer steht.
Sie fragt nach, ob er monogam lebt. Danach sagt Ariel: «Ich bin sehr froh, dass Dani so ehrlich zu mir war und so offen mit mir sprach.»
Plötzlich schreien alle herum
Das grössere Problem für Ariel ist an diesem Abend ohnehin nicht die Sexualität eines Kandidaten.
Es sind die Männer untereinander.
Schon beim Einzug wird um Betten gestritten. Beim ersten Spiel geschummelt und später darüber diskutiert, wer nur für Fame nach Thailand gereist ist.
Dann eskaliert die Situation. Dani und Chyna geraten lautstark aneinander. Es geht um angeblich falsche Absichten, Social Media und die Frage, wer nur für Fame bei der «Bachelorette» mitmacht.
Auch der Vorwurf, jemand wolle mit der Sendung seine Rap-Karriere pushen, fällt. Andere Kandidaten mischen sich ein, bis kaum noch zu verstehen ist, wer eigentlich gegen wen schiesst.

Ariel steht daneben und versteht die Welt nicht mehr.
«Wieso schreien die so?», fragt sie. Und wenig später: «Warum schreien die alle rum?»
Eigentlich liebe sie Drama, gesteht Ariel. Doch auch bei ihr gibt es Grenzen: «Unter Männern hat es immer Grenzen von Peinlichkeit und zu viel Drama.»
Wo bleibt die böse Ariel?
Und Ariel selbst?
Von der angeblich so bösen und explosiven Reality-Queen ist in der ersten Folge erstaunlich wenig zu sehen. Sie ist häufig irritiert, manchmal überfordert und findet ihre Männer immer wieder «cringe». Wirklich giftig wird sie aber noch nicht.
Stattdessen muss sie öfter das Lachen unterdrücken.

Auch sprachlich hat die Baslerin einiges aus der deutschen Reality-Welt mitgenommen. Aus «Manne» sind konsequent «Männer» geworden, und «cringe» gehört inzwischen fest zum Ariel-Wortschatz.
Nach fast zwei Stunden bleibt deshalb vor allem ein Eindruck: Noch sticht keiner der Männer wirklich heraus.
Aber sie schaffen es bereits erstaunlich gut, sich gegenseitig auf die Nerven zu gehen.




















