Basel-Stadt erwartet laut Hochrechnung ein Plus von 230 Millionen

Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das laufende Jahr gemäss seiner zweiten Hochrechnung mit einem Überschuss von 230 Millionen Franken. Grund dafür sind deutlich höhere Steuereinnahmen von Unternehmen als budgetiert.

Das vom Grossen Rat verabschiedete Budget 2026 ging von einem Plus von acht Millionen Franken aus, wie die Basler Regierung am Dienstag mitteilte.
Die höheren Einnahmen bei den juristischen Personen und ein höher geschätzter Anteil an der direkten Bundessteuer würden die tieferen Einnahmen bei den natürlichen Personen und bei der Ergänzungssteuer überwiegen. Diese Tendenz habe sich bereits in der ersten und Ende Mai publizierten Hochrechnung gezeigt und nun verstärkt. Darin wurde ein Überschuss von 136 Millionen Franken prognostiziert.
Trotz des erwarteten Überschusses bleibt der Finanzierungssaldo gemäss Mitteilung mit minus 273 Millionen Franken negativ. Grund dafür seien Investitionen in der Höhe von 752 Millionen Franken. Dies seien 206 Millionen Franken mehr als budgetiert.
Die publizierte Hochrechnung ist die zweite des laufenden Jahres und basiere auf Zahlen von Ende August. Eine dritte und letzte folgt im Dezember, wie es weiter hiess.





