Historisches Museum Basel erfasst 435'000 Objekte

Das Historische Museum Basel hat nach fünf Jahren seine Generalinventur abgeschlossen. Rund 435'000 Objekte in neun Depots und drei Ausstellungshäusern wurden vollständig erfasst, dokumentiert und konservatorisch überprüft.

Das grösste Sammlungsprojekt in der Museumsgeschichte sei per Ende 2025 im vorgesehenen Zeit- und Budgetrahmen umgesetzt worden, teilte das Museum am Montag mit.
Konkret wurden rund 435'000 Sammlungsobjekte in etwa 150'000 Datensätzen inventarisiert. Neu sind die Objekte gemäss Mitteilung per QR-Codes direkt mit der Sammlungsdatenbank verknüpft.
Zudem hat das Museum hunderte Dauerleihverträge überprüft und bereinigt. Objekte mit starker Beschädigung oder einer Schadstoffbelastung wurden zur Entfernung aus der Sammlung vorgeschlagen.
Der Basler Grosse Rat hatte für die Generalinventur im Januar 2021 eine Summe von 6,6 Millionen Franken bewilligt. Eine Betriebsanalyse des zuständigen Präsidialdepartements hatte im Herbst 2019 in diesem Bereich grosse Mängel aufgezeigt.
Ab Februar beginnt das Historische Museum Basel mit dem nächsten Grossprojekt «Sammlung Online.» Ziel des Projekts ist es, die gesamte Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wie es weiter heisst.





