Wasserentnahme aus Birsig verboten - auch Zoo Basel betroffen

Der Kantonale Führungsstab im Baselbiet verschärft seine Massnahmen gegen die Trockenheit und verbietet die Wasserentnahme aus dem Birsig. Das Verbot gilt auch für die Zuflüsse und tritt am Montag, um 18.00 Uhr, in Kraft, wie der Kanton mitteilte.

Damit sind auch von der Bau- und Umweltschutzdirektion bewilligte Wasserentnahmen untersagt. Ein bekannter Birsigwasser-Bezüger ist der Zoo Basel. Dieser hatte nach Rücksprache mit dem Baselbieter Amt für Umweltschutz und Energie bereits seit dem 4. Juli seine Wasserentnahme «auf das notwendige Minimum reduziert», wie eine Mediensprecherin des «Zolli» auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schrieb.
«Bislang hat die reduzierte Wasserentnahme keine Auswirkungen auf den Zoo-Betrieb.» Man prüfe aber derzeit Möglichkeiten zur alternativen Wasserversorgung. Der Zoo speist alle seine Weiher mit Wasser aus dem Birsig – mit Ausnahme der Gewässer beim Vivarium sowie bei der Känguru-, Somali-Wildesel- und Seelöwenanlage, wie es weiter in der Antwort heisst.
Die jüngste Massnahme des Kantons ergänzt die bisherigen zur Trockenheit. Bereits Ende Juni verfügte der Kanton ein Wasserentnahmeverbot für die Ergolz sowie ein Bade- und Fischereiverbot für den Unterlauf von Ergolz und Birs.
Zudem gilt weiterhin ein absolutes Feuerverbot am Wald und an Waldstellen, auch bei eingerichteten Feuerstellen und mitgebrachten Grills.




