Landratskommissionen ringen mit Baselbieter Spitalplanung

Die Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission des Baselbieter Landrats (VGK) hat eine Reihe von Veränderungen an der Vorlage der Regierung zur Spitalplanung vorgenommen. Die Finanzkommission (Fiko) sorgt sich um die Finanzierbarkeit.

Die VGK will mehr Geld einschiessen und verlangt von der Regierung eine genaue Berichterstattung über den Verlauf des Projekts, vor allem im Hinblick auf finanzielle Aspekte. Die Fiko empfahl zunächst gar eine Rückweisung – eine EBITDA-Marge von um die zehn Prozent erachtete sie nicht als realistisch.
Die Baselbieter Regierung will in Zukunft auf die Spitalstandorte Liestal und Bruderholz setzen. Diese Variante zieht sie acht anderen vor und verzichtet damit auf einen Spitalneubau in Pratteln BL. Hauptgrund sind die Defizite des Kantonsspitals Baselland (KSBL), wie Regierung in ihrer Vorlage schrieb. Der Landrat solle die Strategie bestätigen und weitere 150 Millionen Franken für Investitionen freigeben.






