Stadt Basel

    Provisorium für Basler Bevölkerungsamt hat den Betrieb aufgenommen

    Keystone-SDA Regional
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    Basel,

    Wer in Basel den Pass oder die Identitätskarte erneuern will, muss dies nun an der Schwarzwaldallee erledigen. Aufgrund der Sanierungsarbeiten im Spiegelhof gastieren das Bevölkerungs- und Migrationsamt seit Montag im Provisorium Rosental.

    Das Basler Bevölkerungs- und Migrationsamt samt Biometriekabinen für den Pass und ID gastiert nun in einem Provisorium im Rosental.
    Das Basler Bevölkerungs- und Migrationsamt samt Biometriekabinen für den Pass und ID gastiert nun in einem Provisorium im Rosental. - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

    Bis 2028 bleiben die Schalter und Biometriekabinen des Justiz- und Sicherheitsdepartements (JSD) gleich gegenüber dem Badischen Bahnhof. Der Standort hat Seltenheitswert: Als einziges Departement des Kantons befindet sich das JSD jetzt im Kleinbasel, wie die Vorsteherin Stephanie Eymann (LDP) am Mittwoch bei einem Medienrundgang sagte.

    Der Umzug des Inventars und der technischen Geräte vom Spiegelhof ins Rosental nahm zwei Tage in Anspruch, so Bevölkerungsamtsleiter Fritz Schütz. Da der eine Zügeltag auf den Samstag letzter Woche fiel, mussten die Ämter nur an einem Tag geschlossen bleiben.

    Das Provisorium ist kompakter als der Spiegelhof: Die Bereiche Passamt mit Pass- und Fundbüro sowie Beglaubigungen, Einwohneramt, Migrationsamt sowie Finanzen und Inkasso Strafverfahren befinden sich unmittelbar nebeneinander. Pfeile und Schilder in unterschiedlichen Farben weisen den Kundinnen und Kunden den Weg.

    Tausend Kundenkontakte pro Tag auf kompakterem Raum

    Das Provisorium inklusive Umzugs- und Bauarbeiten kostete rund 2 Millionen Franken. Dabei handelt es sich um ein gut besuchtes Angebot: Das Bevölkerungsamt bedient pro Tag rund 800 Kundinnen und Kunden, wie Schütz erklärte. Hinzu kommen weitere 100 bis 120 Personen beim Migrationsamt.

    Bedingt durch die knapperen Platzverhältnisse sind die Kabinen mit den Biometriegeräten kleiner. Für die Erstellung eines Passes oder einer Identitätskarte nehmen diese Geräte sowohl Foto als auch Fingerabdruck und Unterschrift auf. Eine der Kabinen ist etwas geräumiger und extra auf Menschen im Rollstuhl ausgerichtet.

    Ziel des JSD ist, künftig möglichst viele Dienstleistungen in den Kabinen ohne den Gang zum Schalter buchen zu können. Im sanierten Spiegelhof sollen künftig nur noch vier Empfangsschalter stehen, wie Schütz ankündigte.

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