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    FC Basel müht sich zu 1:1-Remis bei GC – drei Platzverweise

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Basel,

    Sowohl der FC Basel als auch GC beenden das Duell im Letzigrund am Sonntag dezimiert. Anders als bei Roten Karten herrscht bei den Toren am Ende Gleichstand.

    GC FC Basel
    GC und der FC Basel trennen sich unentschieden. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FC Basel und GC trennen sich dezimiert mit einem 1:1-Remis.
    • Gleich zwei Hoppers fliegen vom Platz, bei Rot-Blau sieht Bacanin Gelb-Rot.
    • Die Punkteteilung ist am Ende leistungsgerecht.

    Der FC Basel holt sich auswärts bei GC nach frühem Rückstand ein 1:1-Unentschieden. Die Bebbi geraten im Letzigrund nicht nur ins Hintertreffen, sondern auch in Unterzahl. Am Ende sind aber auch die Hoppers dezimiert – auf neun Mann! Die Punkteteilung ist nach einer hitzigen zweiten Hälfte mehr als verdient.

    Wird der FC Basel Meister?

    GC startet aktiver ins Spiel, Super-League-Debütant Maximilian Ullmann schlägt im Letzigrund direkt ein: Nach einer Flanke von Marques trifft Muci im Zentrum den Ball nicht sauber. Die Kugel landet aber bei Ullmann, der am zweiten Pfosten perfekt zum 1:0 nach 13 Minuten einschiesst.

    Xherdan Shaqiri FCB GC
    Xherdan Shaqiri (FC Basel) im Spiel gegen GC. - keystone

    Dem Double-Gewinner fällt es im Anschluss schwer, eine Reaktion zu zeigen – bis zur 33. Minute, dann jubeln die Gäste etwas gegen den Spielverlauf. Die Zürcher bekommen den Ball nach einem Einwurf nicht geklärt, Captain Xherdan Shaqiri serviert die Kugel für Bénie Traoré. Der Ivorer zieht direkt ab und gleicht zum 1:1 aus.

    FCB gerät nach Gelb-Rot in Unterzahl

    Nach dem Ausgleich kippt das Momentum, plötzlich ist der FCB am Drücker. Abels rettet die Hoppers kurz vor der Pause bei einem Abschluss von Salah vor dem Basler Führungstreffer. Erst nach dem Seitenwechsel findet GC wieder in den Tritt. Aber auch Basel steigert sich nach der Pause und übernimmt zunehmend wieder das Spieldiktat.

    Andrej Bacanin FC Basel
    Andrej Bacanin sieht beim FC Basel Gelb-Rot. - keystone

    Dann aber der Nackenschlag: Startelf-Debütant Andrej Bacanin sieht binnen vier Minuten erst Gelb, dann Gelb-Rot. Basel muss die letzte halbe Stunde also ohne den 18-jährigen Mittelfeld-Akteur bestreiten. Zudem geht Captain Shaqiri nach dem Platzverweis vom Feld, damit Koindredi die Lücke stopfen kann.

    Auch die Hoppers mit einem Mann weniger

    Aber auch in Unterzahl ist Rot-Blau weiter gut im Spiel, Otele setzt einen Konter-Angriff knapp neben das Tor. Zugleich tut sich GC schwer, gegen tief stehende Bebbi zum Abschluss zu kommen. Und nach 73 Minuten ist die Überzahl dahin: Der bereits verwarnte Marques greift zum taktischen Foul – und sieht ebenfalls Gelb-Rot.

    GC FC Basel
    GC und der FC Basel liefern sich ein umkämpftes Duell. - keystone

    Prompt erhöht der FCB wieder die Schlagzahl, Verteidiger Daniliuc prüft Hammel nach einem Solo per Distanzschuss. Kurz darauf scheitert Koindredi mit einem Abschluss aus dem Rückraum an einer sensationellen Rettungstat von Diaby. Auf der Gegenseite wird Muci nach einem Konter von Daniliuc gestoppt, den Nachschuss hat Hitz sicher.

    Heisse Schlussphase im Letzigrund

    In Minute 84 dann die Riesen-Chance: Otele setzt sich gegen drei Hoppers durch und schiesst aufs lange Eck. GC-Keeper Justin Hammel taucht blitzartig ab und rettet mirakulös. Wenig später stoppt Abels einen Konter über Ajeti mit einem starken Tackling im Sechzehner.

    GC FC Basel
    Gleich dreimal zückt der Unparteiische die Rote Karte. - keystone

    In der Nachspielzeit setzt es dann noch einen Dämpfer für GC: Auch Stroscio holt sich die zweite Gelbe Karte ab, die Hoppers spielen die Schlussminuten also zu neunt. Trotzdem hält die Zürcher Defensive gegen die FCB-Schlussoffensive dicht.

    Für den FC Basel geht es am Donnerstag in der Europa League auswärts beim KRC Genk weiter. Am Sonntag wartet dann das Auswärtsspiel in St.Gallen, während GC am Samstag im Derby auf den FCZ trifft.

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    Kommentare

    User #5071 (nicht angemeldet)

    Ich habe eigentlich schon zu Beginn der Saison meine Bedenken geäussert. Ludo und der FCB passen einfach nicht zusammen. Der FCB braucht eine Persönlichkeit wie Celestini. Eine Persönlichkeit, die mit einer Mannschaft und einem Captain wie Shaq umgehen kann und weiss wie ein solches Gefüge zu nehmen und filigran zu leiten ist. Ludo halbiert dir ganz einfach eine Kartoffel. Celstini hingegen schnitzt dir mindestens eine Statuette aus einer Kartoffel. Das ist ein ganz grosser Unterschied, der offensichtlich niemand im Führungsgremium des FC Basel kapiert!

    User #7225 (nicht angemeldet)

    Wenn ein Fussball-Präsident sagt, dass man hinter dem Trainer stehe, muss er wohl bald die Finken klopfen...😁!! Ludo, du kannst packen...😂😂!

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