FC Basel

    FC Basel: Stephan Lichtsteiner äussert sich nach FCZ-Sieg zu Unruhen

    Mischi Wettstein
    Mischi Wettstein, Simon Binz

    Basel,

    Nach dem 2:1-Sieg beim FCZ äussert sich der Trainer des FC Basel zu den jüngsten Unruhen. «Die kommen von Aussen», sagt Stephan Lichtsteiner.

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    War der Sieg im Klassiker beim FC Zürich die Antwort auf die Unruhen, Stephan Lichtsteiner? - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem Sieg gegen den FCZ wird Lichtsteiner auf mögliche Unruhen im Team angesprochen.
    • Laut dem FCB-Trainer würden diese nur von aussen kommen, er sieht keinen Grund zur Sorge.
    • Marcel Koller kritisiert bei seinem FCZ mangelnde Konzentration in beiden Strafräumen.

    Jüngst war viel über Unruhe rund um den FC Basel berichtet worden. Nach dem 2:1-Auswärtssieg im Klassiker gegen den FCZ sollte Stephan Lichtsteiner also spürbar durchatmen können.

    Eine extra Portion Erleichterung war dem Basler Trainer aber nach dem Spiel trotzdem nicht anzusehen. Das hatte aber andere Gründe. Denn wie er an der Pressekonferenz klar machte, lässt ihn die Kritik an seiner Person kalt: «Die Unruhen sind vor allem von aussen gekommen!»

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    Mehr wollte Lichtsteiner dazu auch nicht unbedingt sagen. Vielmehr drehte er den Fokus auf den Erfolg gegen den FCZ: «Wir hatten eine sehr intensive Woche. Umso glücklicher bin ich nun für die Spieler und die Fans, dass wir den Klassiker verdient gewinnen konnten.»

    Lichtsteiner: «Ich spürte immer das Vertrauen des FC Basel»

    Auf die Nachfrage, ob nach fünf Pflichtspielen mit vier Siegen nun etwas mehr Ruhe einkehren könnte, reagierte Lichtsteiner zurückhaltend. Er wiederholte, dass er ausschliesslich auf das Team und den nächsten Match fokussiert sei.

    Ausserdem betonte er, dass gegen den FCZ ein junges Team auf dem Platz gestanden sei. «Wir bleiben demütig, ein einzelnes Spiel ändert wenig. Der Fokus liegt auf dem Fortschritt der jungen Spieler, das ist das einzige Ziel.»

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    FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner: «Ich spürte immer das Vertrauen des Vereins.» - Nau.ch

    Auf die Frage, ob er sich mehr Klub-Rückendeckung wünschen würde, entgegnete Lichtsteiner, solche Diskussionen habe es intern nie gegeben. «Ich spürte immer das Vertrauen das Vereins und wir haben einen klaren Plan besprochen.»

    Es sei bekannt gewesen, dass mit einem neuen, jungen Team gewisse Schwierigkeiten auftreten könnten. Die Spieler bräuchten Zeit, würden ihre Sache aber bereits gut machen. «Dieser Weg wird nun fortgesetzt, während wir versuchen, die Unruhe von aussen auszublenden.»

    FCB-Lichtsteiner: «Shaq hat enorm viel Qualität reingebracht»

    Zum Spielverlauf sagte Lichtsteiner, sein Team sei relativ gut im Spiel gewesen, ehe es durch die Penaltyszene in Rückstand geriet. Danach habe man zwar viel Ballbesitz gehabt, aber Mühe gehabt, Chancen zu kreieren.

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    FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner analysiert den 2:1-Auswärtssieg gegen den FCZ. - Nau.ch

    «Der FCZ ist defensiv gut gestanden – wir haben die Räume nicht optimal bespielt und waren teilweise einfach zu verspielt.» In der zweiten Halbzeit habe seine Mannschaft dies besser zustande gebracht. Zusätzlich hätten die eingewechselten Spieler den Unterschied ausgemacht. In der Summe sei es «ein guter Match» gewesen.

    Ausführlicher äusserte sich der Basler Trainer zu Xherdan Shaqiri. Dieser hatte das Spiel nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit spürbar verändert. «Shaq hat enorm viel Qualität reingebracht. Vor allem zwischen den Linien, wo wir gegen den FCZ Mühe hatten heute», erklärte Lichtsteiner.

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    FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner hofft auch am nächsten Samstag in YB auf einen Auswärtssieg. - Nau.ch

    Mit dem Spielmacher des FC Basel sei es für den Gegner unangenehm geworden. «Mit ihm wurde ein Spieler eingewechselt, der den Unterschied ausmachen kann.» Shaqiris Auftritt bezeichnete er als «überragend».

    FCZ-Koller: Shaqiri machte den Unterschied für den FC Basel

    Auf FCZ-Seite zeigte sich auch Marcel Koller beeindruckt von Shaqiris Einfluss auf das Spiel. «Natürlich bringt er Qualität rein. Er hat die Ruhe am Ball. Er hat ein Näsli für die wichtigen Momente und spielt hervorragend», sagte der Zürcher Trainer.

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    FCZ-Trainer Marcel Koller lobt FCB-Superstar Shaqiri. - Nau.ch

    Selbstkritischer äusserte sich Koller zu den eigenen Fehlern. Sein Team müsse defensiv konsequenter agieren und offensiv die Chancen besser nutzen. Es fehle noch etwas das Bewusstsein.

    «Wir greifen in den entscheidenden Momenten zu unüberlegt an, statt die nötige Ruhe zu bewahren. Den Ball könnte man einfacher laufen lassen. An solchen Kleinigkeiten müssen wir weiter arbeiten.»

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    FCZ-Trainer Marcel Koller: «Wir müssen weiter an den Kleinigkeiten arbeiten.» - Nau.ch

    Die Niederlage sei nicht nötig gewesen, betonte Koller. Man mache in der Defensive noch zu viele unnötige Fehler. Alles Konzentrationssachen, die es umzusetzen gelte. «Die Partie hätte auch anders ausgehen können», fand der FCZ-Trainer.

    So geht es weiter

    Für den FC Basel steht am nächsten Samstag bei YB das nächste komplizierte Auswärtsspiel an. Zürich gastiert am gleichen Tag bei Lausanne-Sport.

    Super League (23.10.2026)SpSNUTorePkt
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    Kommentare

    User #2398 (nicht angemeldet)

    Pep hat die Mannschaft auf eindrückliche Weise zurückgewonnen....im Strumpfhosen-Klassiker (haben sie wirklich in Strumpfhosen gespielt???).....Das ist stark und ich denke, dass der Titel an den FCB geht!! Gut gemacht Peo, herzliche Gratulation von einem Heimweh-Baseler...!

    User #343 (nicht angemeldet)

    Vor bereits vor 70 (!) Jahren hatten wir das bereits so gelernt beim Eistieg als Junior,damals unter dem bekannten Schiedsrichter Bucheli wie es der SFV erklärt.Lernt man dies heute nicht mehr in der theoretischen Fussballerausbildung?

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