FC Basel

FCB: Degen erzählt Telefon-Anekdote mit YB-Spycher

Andrea Schüpbach
Andrea Schüpbach

Basel,

David Degen erzählt eine Anekdote aus einem Gespräch mit Christoph Spycher. Nach Pleiten des FCB und von YB haben die Club-Bosse den Humor nicht verloren.

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David Degen (r.) telefonierte vor ein paar Wochen mit Christoph Spycher. Sowohl der FCB als auch YB verloren damals. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • David Degen erzählt von einem Telefonat mit YB-Boss Christoph Spycher.
  • Scherzhaft fragten sich die beiden, ob sie gemeinsam in die Selbsthilfegruppe sollen.

Warum ist der FC Thun diese Saison besser als alle anderen? Dieser Frage stellt sich auch FCB-Boss David Degen im hauseigenen Podcast «Achzädreyenünzig» (Nau.ch berichtete über den Wunsch-Goalie Yann Sommer).

Zieht der FC Thun durch?

Und der 43-Jährige hat eine klare Antwort darauf: «Thun ist Erster, weil sie ein Team sind. Wir sind nicht zu hundert Prozent ein Team. Unsere Zahnräder greifen nicht ineinander – Punkt. Jeder, der etwas anderes sagt, lügt sich ins Gesicht.»

Ein weiterer Grund, dass die Berner Oberländer auf Titelkurs sind: «Wir und YB struggeln.»

Witzige Anekdote: Degen und YB-Spycher bald in gleicher Selbsthilfegruppe?

Dann macht Degen das Nähkästchen auf – und erzählt von einem Telefonat vor nicht allzu langer Zeit.

«Ich musste vor ein paar Wochen mit Wuschu telefonieren, sie haben verloren, wir haben verloren. Wir sagten uns: Wollen wir zusammen in die Selbsthilfegruppe gehen? Wir haben beide laut gelacht.»

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David Degen und Christoph Spycher spielten zusammen zwischen 2010 und 2012 bei YB. Hier bejubeln sie gemeinsam einen Degen-Treffer in der Europa League gegen Stuttgart. - keystone

Christoph Spycher und David Degen spielten von 2010 bis 2012 zusammen für YB. Heute führen beide einen Verein. Ersterer als Verwaltungsrat, Sportchef und Mitglied der Geschäftsleitung der Young Boys. Degen als Verwaltungsratspräsident der Basler.

Degen: YB und FCB sitzen im gleichen Boot

Die aktuelle Lage sei eigentlich alles andere als lustig, stellt Degen aber klar. «YB und der FCB dürfen in der Schweizer Liga nicht so struggeln. Wir müssen den Schweizer Fussball stark machen.»

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Beim FCB geht es diese Saison noch um das Erreichen der europäischen Plätze. - keystone

Deshalb gelte für ihn auch: Auf dem Platz sei man 90 Minuten Konkurrenten, daneben sitze man im gleichen Boot.

«Es ist wichtig, dass es starke, grosse Clubs hat wie YB und Basel. Hoffentlich gesellt sich irgendwann noch ein anderer dazu. Das ist wichtig, wir brauchen Punkte für den Uefa-Koeffizienten.»

«Ich möchte keine Mannschaft sehen, die sich so aufgibt».

Klar sei auf jeden Fall, dass der FCB in Sachen Mentalität wieder Schritte nach vorne machen müsse. Zum Beispiel habe er es bei der 0:3-Pleite in St.Gallen kaum ausgehalten. Im Sommer werde etwas passieren – «Ich möchte keine Mannschaft sehen, die sich so aufgibt».

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Gegen den FC St.Gallen liefert der FC Basel eine schlechte Leistung ab und verliert 0:3. - keystone

Degen: «Wäre ich nicht in einer Loge eingeladen gewesen, wäre ich vielleicht in der Halbzeit nach Hause gegangen. Ich habe mir überlegt, in die Kabine zu gehen in der Pause, habe es dann aber nicht getan. Dieses Spiel war katastrophal, wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn es 0:6 ausgegangen wäre.»

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