Stadt Basel

    Swiss Indoors: Verletzungshexe kostet Schweizern Heimturnier

    Ronny Reisch
    Ronny Reisch

    Basel,

    Vor dem Start der Swiss Indoors drücken Verletzungen auf die Stimmung: Stricker, Riedi und Kym fallen aus. Nun liegen die Hoffnungen auf Wawrinka und Bernet.

    Leandro Riedi Swiss Indoors
    Leandro Riedi & Co. werden direkt vor den Swiss Indoors von Verletzungen ausgebremst. - Instagram

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vor dem Start der Swiss Indoors fallen gleich drei vielversprechende Schweizer weg.
    • Für Stricker und Riedi ist die Saison verletzungsbedingt beendet, auch Kym fällt aus.
    • Können Altstar Wawrinka (40) und Top-Talent Bernet (19) die Kohlen aus dem Feuer holen?

    Eigentlich stünde mit den Swiss Indoors in der nächsten Woche eines der Saison-Highlights für Schweizer Tennis-Spieler an. Das ATP-500-Turnier in Basel ist das Grösste der Schweiz. Nur: Dem Turnier gehen die Lokalmatadoren aus.

    Dreifaches Verletzungspech vor Swiss Indoors

    Am Donnerstag wurde offiziell: Dominic Stricker hat sich einen Innenbandriss im Knie zugezogen und muss die Saison beenden. Im letzten Jahr hatte er in Basel noch den Achtelfinal erreicht, im Jahr davor stand er sogar im Viertelfinal.

    Dominic Stricker
    Bittere Nachrichten für Dominic Stricker: Eine Knieverletzung setzt ihn ausser Gefecht. - Keystone

    Jetzt aber muss der 23-Jährige passen. So auch der gleichaltrige Leandro Riedi. Der US-Open-Achtelfinalist war im Formhoch, wurde aber auch vom Körper ausgebremst: Er musste nach einer Leistenoperation ebenfalls vorzeitig die Saison beenden.

    Wie Riedi erlebte auch Jérôme Kym an den US Open seine Sternstunde. Doch auch der 22-Jährige ist körperlich angeschlagen und wird für das Heimturnier in Basel nicht rechtzeitig fit.

    Jerome Kym
    Jerome Kym und Leandro Riedi spielten in Basel auch schon im Doppel. In diesem Jahr verpassen beide das Turnier. - Keystone

    Gleich drei vielversprechende Schweizer fallen der Verletzungshexe zum Opfer – den Swiss Indoors gehen die Lokalmatadoren aus. Deshalb geht eine Wildcard ins Ausland: Der Monegasse Valentin Vacherot kommt nach dem Überraschungs-Triumph in Shanghai nach Basel.

    Schweizer Hoffnungen ruhen auf Altstar und Top-Talent

    Zumindest zwei Wildcards gehen aber an einheimische Spieler aus zwei Generationen. Altstar Stan Wawrinka (40) ist beim grössten Heimturnier des Jahres einmal mehr dabei. Ebenso eine Wildcard erhält das Basler Top-Talent Henry Bernet (18).

    Stan Wawrinka
    Stan Wawrinka (links) und Henry Bernet (rechts) profitieren an den Swiss Indoors von einer Wildcard. - Keystone

    Angeführt wird das Feld in Basel von zwei US-Amerikanern: Weltnummer 4 Taylor Fritz und Vorjahresfinalist Ben Shelton (ATP 6) gehen als Favoriten ins Turnier. Dahinter lauern Spieler wie Holger Rune (ATP 10), Casper Ruud (ATP 12) und Felix Auger-Aliassime (ATP 13).

    Freust du dich auf die Swiss Indoors 2025?

    Kommentare

    User #2116 (nicht angemeldet)

    Die Frage sei erlaubt, aber wie verdienen die ihr Geld? Wenn sie spielen gewinnen sie keinen Blumentopf und wenn nicht, liegen sie in einem Spital und lassen sich pflegen!

    User #1295 (nicht angemeldet)

    Die Zeit tickt, viele Verletzungen mags nicht mehr leiden. Viel Glück!

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