Basler Polizist bestreitet Gewalt gegen Asylsuchende

Ein inzwischen freigestellter Basler Polizist steht seit Freitag wegen schwerer Gewalt gegen zwei Asylsuchende vor dem Strafgericht. Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe vehement.

«Das würde ich nie machen. Es war schlichtweg nicht so», sagte der freigestellte Polizist vor dem Gericht. Er habe nie jemanden gewürgt oder geschlagen. Aussagen zu seiner Person verweigerte der 34-Jährige.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, zwei Asylsuchende im Februar und März 2023 bei einer Kontrolle bei der Dreirosenanlage im Polizeiwagen und auf der Wache brutal verprügelt zu haben. Der Schweizer muss sich unter anderem wegen Gefährdung des Lebens, schwerer Körperverletzung und Amtsmissbrauchs verantworten.
Der Publikumsandrang war bei Prozessbeginn gross. Vor dem Strafgericht demonstrierten Dutzende gegen Polizeigewalt. Der Prozess ist auf zweieinhalb bis drei Tage angelegt. Es gilt die Unschuldsvermutung.





